Schüler, der mit Schulangriff drohte, unter Auflagen freigelassen

In Bolu wurde ein 13-jähriger Mittelschüler, der in Sprachnachrichten mit einem „Schulangriff“ gedroht hatte, unter gerichtlichen Auflagen freigelassen.

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Den vorliegenden Informationen zufolge ereignete sich der Vorfall an einer Mittelschule in der Stadt. Der ausländische Siebtklässler A.M.A. teilte in einer WhatsApp-Gruppe mit seinen Klassenkameraden verschiedene Sprachnachrichten. Angeblich nannte A.M.A. in diesen Aufnahmen namentlich den Schulleiter sowie neun Mitschüler und drohte mit einem Angriff auf die Schule.

„Ich bin auch kein unbeschriebenes Blatt, ich habe PUBG gespielt“

In den Sprachnachrichten, die bei anderen Schülern und Eltern für Besorgnis sorgten, lobte der verdächtige Jugendliche die Täter früherer Angriffe in anderen Provinzen und äußerte: „Respekt an den Jungen, wie er so viele Leute getroffen hat. Ich bin auch kein unbeschriebenes Blatt, ich habe PUBG gespielt.“ Zudem wurde bekannt, dass der verdächtige A.M.A. bereits zuvor wegen „Mobbing unter Gleichaltrigen“ von der Schulleitung vor den Disziplinarausschuss geladen worden war.

Mobiltelefon beschlagnahmt

Nach Hinweisen von Eltern wurde auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Bolu gehandelt. Beamte der Kinderabteilung der Polizeidirektion Bolu nahmen A.M.A. fest. Die Polizei durchsuchte sein Haus sowie sein Zimmer und beschlagnahmte das Mobiltelefon, das vermutlich bei dem Vorfall verwendet wurde, zur forensischen Untersuchung.

Unter Auflagen freigelassen

Nach Abschluss der polizeilichen Vernehmung wurde A.M.A. der Justiz überstellt. Das zuständige Gericht ordnete seine Freilassung unter gerichtlichen Auflagen an.