Strand überfüllt: Über 3.000 Menschen stürmten das Meer

In Zonguldak nutzten zahlreiche Menschen das heiße Wetter für einen Besuch am Kapuz-Strand; die Besucherzahl überstieg 3.000 und der Parkplatz war komplett belegt.

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In Zonguldak war der Kapuz-Strand das Ziel all jener, die das Wochenende am Meer verbringen wollten. Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Temperaturen herrschte an dem mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Strand der Stadt bereits in den frühen Morgenstunden reger Betrieb.

Die Besucherzahl an dem 180 Meter langen und 25 Meter breiten Strand überstieg im Laufe des Tages die Marke von 3.000. Während es schwierig wurde, freie Sonnenliegen und Sonnenschirme zu finden, schwammen einige Urlauber im kühlen Wasser des Schwarzen Meeres, während andere sich für das Sonnenbaden oder ein Picknick in den schattigen Bereichen entschieden.

Der Andrang beschränkte sich nicht nur auf den Strand selbst. Da der Parkplatz der Anlage voll war, parkten die anreisenden Autofahrer ihre Fahrzeuge am Straßenrand. Die Fahrzeugschlange entlang der Straße soll sich auf etwa 1 Kilometer erstreckt haben.

Auch Wassersportbegeisterte schlossen sich dem Treiben am Strand an. Einige Bürger verbrachten ihre Zeit auf dem Wasser mit Kanufahren oder SUP (Stand-Up-Paddling).

Der 34-jährige Burhan Biliktü, der aus Adana nach Zonguldak gekommen ist und auf der Baustelle des Hafens Filyos arbeitet, sagte, er verbringe seinen freien Sonntag mit Freunden am Strand. Biliktü erklärte, dass es ihm nach dem Arbeitstempo gut tue, ins Meer zu gehen, und fügte hinzu, dass das Schwarze Meer zwar kälter sei als das Mittelmeer, ihm aber neue Energie gebe.

MASSNAHMEN GEGEN DEN ANDRANG IN DER ANLAGE

Ahmet Yazıcı, Leiter der Kapuz-Strand-Anlage, wies darauf hin, dass mit Beginn der Sommersaison ein deutlicher Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen sei. Yazıcı merkte an, dass selbst an Wochentagen ein ähnliches Bild wie am Wochenende entstehe, an den Wochenenden durchschnittlich 2.000 bis 3.000 Personen empfangen würden und diese Zahl an manchen Tagen die 3.000er-Grenze überschreite.


Yazıcı betonte, dass der professionelle Rettungsschwimmerdienst in der Anlage fortgesetzt werde und die Teams vor Ort arbeiteten, um sicherzustellen, dass die Bürger in den Gastronomie- und Ruhebereichen keine Unannehmlichkeiten erlebten. Er erklärte, dass die Messungen der Meerwasserqualität gemäß den Standards des Gesundheitsministeriums durchgeführt würden und dass an dem in einer Bucht gelegenen Strand regelmäßig Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten stattfänden.