Streit um kurdische Musik in Bayrampaşa: DEM-Partei ruft zu Protest vor dem Justizgebäude auf

In Istanbul-Bayrampaşa kam es zu Spannungen zwischen einer Gruppe, die kurdische Musik hörte, und der Polizei, was in Festnahmen endete. Die DEM-Partei rief nach dem Vorfall dazu auf, sich vor dem Justizgebäude Çağlayan zu versammeln, um Gerechtigkeit zu fordern.

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Im Istanbuler Stadtteil Bayrampaşa kam es zu einem Streit zwischen der Polizei und einer Gruppe, der vorgeworfen wurde, durch das Hören lauter Musik die Umgebung gestört zu haben. Der Streit eskalierte, mündete in eine Auseinandersetzung und führte zur Festnahme von 10 Personen.

Die DEM-Partei behauptete in einer Stellungnahme zu dem Vorfall, dass die Gruppe kurdische Musik gehört habe und die Polizeibeamten diese Personen angegriffen und misshandelt hätten. Die Partei erklärte, sie halte diesen Zustand für inakzeptabel und betonte: "Es ist unmenschlich, dass eine Person, die sich als Polizist ausgab und das Hören kurdischer Musik durch eine vom Picknick zurückkehrende Familie nicht tolerieren konnte, gemeinsam mit den von ihr gerufenen Polizeikräften die Familienmitglieder, darunter Kinder und eine schwangere Frau, misshandelte."

FORDERUNG NACH SUSPENDIERUNG DER POLIZISTEN

Die Partei betonte, dass sie angesichts dieses Angriffs nicht schweigen werde und den Vorfall weiterverfolgen werde. Zudem forderte sie die sofortige Suspendierung der beteiligten Polizeibeamten sowie eine schnelle und transparente Durchführung des rechtlichen Verfahrens.

Während die Aufnahmen des Vorfalls in den sozialen Medien ein breites Echo fanden, rief die DEM-Partei unter dem Slogan "Wir werden der Intoleranz gegenüber der kurdischen Sprache keinen Raum geben" dazu auf, sich um 17 Uhr vor dem Justizgebäude Çağlayan zu versammeln.