Unterstützung für Cemil Tugay von der Stadtverwaltung Konak

Die Bürgermeisterin von Konak, Nilüfer Çınarlı Mutlu, betonte, dass der Streikprozess in Izmir die öffentliche Gesundheit nicht gefährden dürfe. Die Stadtverwaltung Konak erklärte zudem, dass sie hinter dem Bürgermeister der Stadt Izmir, Cemil Tugay, stehe.

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Die Juni-Sitzung des Stadtrats von Konak in Izmir fand im Kulturzentrum Selahattin Akçiçek statt. Während der Sitzung wurden Änderungen in der Stadtverwaltung sowie der Streikprozess bei den Unternehmen İZELMAN und İZENERJİ, die der Stadtverwaltung Izmir unterstellt sind, erörtert.

Bürgermeisterin Nilüfer Çınarlı Mutlu erklärte zum Streikprozess: „Wir legen Wert auf die öffentliche Gesundheit und respektieren das Streben nach Rechten. Dieser Prozess darf jedoch kein Ausmaß erreichen, das die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet.“ Mutlu wies zudem auf den politischen und wirtschaftlichen Druck hin, dem die Kommunen ausgesetzt seien, und stellte fest, dass die finanzielle Disziplin gestört sei.

Bürgermeisterin Mutlu äußerte, dass bei dem kürzlich stattgefundenen zweitägigen Streik die Reinigungsdienste beeinträchtigt wurden und dies in der Stadt spürbar gewesen sei. „In Gebieten wie Kordon und Kıbrıs Şehitleri kam es zu Ansammlungen von Abfall. Wir legen Wert auf die öffentliche Gesundheit und arbeiten daran, dass sich solche Situationen nicht wiederholen“, fügte sie hinzu.

UNTERSTÜTZUNG FÜR CEMİL TUGAY

Bürgermeisterin Mutlu betonte, dass sie den Bürgermeister der Stadt Izmir, Cemil Tugay, unterstützten, und sagte: „Als alle Bezirksbürgermeister stehen wir an der Seite von Cemil Tugay. Wir lassen ihn in diesem Prozess nicht allein.“ Sie fügte hinzu, dass sie nach verschiedenen rechtlichen Wegen suchen würden, um die finanziellen Probleme der Kommunen zu lösen.

CEMEVİ-PROJEKT UND REINIGUNGSKAMPAGNE

Bezüglich des geplanten Cemevi-Projekts in Ferahlı erklärte Mutlu, dass es sich bei dem Gelände um ein bewaldetes Gebiet handele und es daher als Park genutzt werde. „Anstatt die Bäume zu fällen, prüfen wir die Möglichkeit, das Cemevi an einem anderen Ort zu errichten“, sagte sie.

Abschließend kündigte Bürgermeisterin Mutlu an, dass sie eine Kampagne gegen die Sauberkeitsprobleme in der Stadt starten werden. „Wir planen eine große Reinigungsaktion vor dem Feiertag. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die Stadt sauber zu halten“, erklärte sie.