Urteil gegen Frau, die ihr neugeborenes Baby auf der Terrasse zurückließ

Eine kirgisische Staatsbürgerin, die ihr in einer Personalunterkunft in Bodrum zur Welt gebrachtes Baby in ein Handtuch gewickelt auf der Terrasse zurückgelassen hatte, wurde nach ihrer Vorführung bei Gericht inhaftiert.

İHA

Die 19-jährige Z.U.K., die vor etwa 5 Monaten aus Kirgisistan nach Bodrum gekommen war, um dort zu arbeiten, begab sich am vergangenen Freitag aufgrund starker Blutungen in ein Krankenhaus. Als das medizinische Personal erkannte, dass die Frau entbunden hatte, informierten sie die Polizei.

Die Beamten, die die Aussage der Frau aufnahmen, begaben sich anschließend zur Personalunterkunft. Bei der Durchsuchung der Unterkunft, in der die Frau wohnte, stießen die Einsatzkräfte auf das in ein Handtuch gewickelte Baby auf der Terrasse. 

Bei einer Untersuchung durch die Rettungskräfte wurde festgestellt, dass das Baby verstorben war. 

Es wurde ermittelt, dass die junge Frau die Geburt allein vollzogen hatte und erst ins Krankenhaus gegangen war, als die Blutungen nicht aufhörten. Nach ihrer Aussage wurde die Frau erneut ins Krankenhaus gebracht und nach ihrer Behandlung festgenommen. Es wurde bekannt, dass die Frau in ihrer Aussage angab, das Baby sei während der Geburt gestorben. Die 19-jährige Z.U.K. wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Z.U.K. wurde von dem Gericht, dem sie vorgeführt wurde, inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.