Vergiftungsvorfall nach Schädlingsbekämpfung in Esenyurt: 7 Personen, darunter ein Baby, ins Krankenhaus eingeliefert

Während die Tragödie um die Familie Böcek, die ihr Leben verlor, weiterhin für Gesprächsstoff sorgt, wurde nun aus einem Wohnhaus in Esenyurt berichtet, dass sieben Bewohner, darunter ein Baby, infolge einer Schädlingsbekämpfung eine Vergiftung erlitten haben.

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Der Tod der Familie Böcek, die aus Deutschland zu Besuch in der Türkei war und nach einer Erkrankung in ihrem Hotel in Fatih im Krankenhaus verstarb, hat die Türkei erschüttert.

Nach diesen Vorfällen häufen sich weiterhin Berichte über Vergiftungsfälle im ganzen Land.

Zuletzt ereignete sich ein solcher Vorfall in einem fünfstöckigen Wohnhaus im Stadtviertel Çınar im Bezirk Esenyurt.

Nach vorliegenden Informationen wurde im Keller des Gebäudes eine Schädlingsbekämpfung durchgeführt. Aufgrund der angeblich zu hohen Dosierung des Mittels erlitten sieben Bewohner, darunter ein Baby, eine Vergiftung.

Die sieben Personen, bei denen die Rettungskräfte eine Vergiftung feststellten, wurden mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Eine Untersuchung zu dem Vorfall wurde eingeleitet.

'17 GESUNDHEITSMITARBEITER EINGESETZT'

Der Gesundheitsdirektor der Provinz Istanbul, Abdullah Emre Güner, gab bekannt, dass sieben Bürger aufgrund einer Schädlingsbekämpfung im Keller eines Gebäudes im Bezirk Esenyurt eine Vergiftung erlitten haben.

In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account teilte der Istanbuler Gesundheitsdirektor Abdullah Emre Güner mit, dass insgesamt sieben Bürger, darunter ein Baby, infolge der im Keller eines Gebäudes in Esenyurt durchgeführten Schädlingsbekämpfung vergiftet wurden.

Güner erklärte dazu Folgendes:

"Aufgrund einer Schädlingsbekämpfung im Keller eines Gebäudes in Esenyurt sind insgesamt 7 unserer Bürger, darunter ein Baby, mit Vergiftungserscheinungen betroffen. Umgehend wurden 5 Krankenwagen, 1 UMKE-Fahrzeug und insgesamt 17 Gesundheitsmitarbeiter zum Einsatzort entsandt. Nach der Erstversorgung durch unsere 112-Notfallteams vor Ort wurden die Bürger in Krankenhäuser gebracht. Der allgemeine Gesundheitszustand aller Betroffenen ist gut und ihre Behandlung dauert an."