In Eskişehir: Krankenwagen verfolgt und Krankenhaus gestürmt!

Ein Krankenwagen wurde über Kilometer hinweg von einem Fahrzeug mit zwei Insassen verfolgt und suchte schließlich Zuflucht bei der Chefarztpraxis des Rettungsdienstes Eskişehir. Die Personen, die mit zwei Fahrzeugen, darunter ein Kleinbus, unbefugt in das Gelände eindrangen und angeblich auf den Krankenwagen einschlugen, wurden ohne Alkoholtest in Gewahrsam genommen.

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Ein Krankenwagen mit dem Kennzeichen 26 E 2371, der im Stadtteil Erenköy im Bezirk Odunpazarı in Eskişehir unterwegs war, wollte dem Auto mit dem Kennzeichen 26 FK 695 Vorrang gewähren. Die Insassen des Wagens wurden jedoch aus bisher unbekannten Gründen aggressiv und nahmen die Verfolgung des Krankenwagens auf. Während der minutenlangen Verfolgungsjagd musste der Krankenwagen in Gegenfahrbahnen ausweichen und entging mehrfach nur knapp einem Unfall.

HANDGEMENGE IM GARTEN DER CHEFARZTPRAXIS

Auf der Flucht suchte der Krankenwagen Zuflucht bei der Chefarztpraxis des Rettungsdienstes Eskişehir, geriet jedoch in eine neue angespannte Situation, als das verfolgende Fahrzeug ebenfalls auf das Gelände eindrang. Nach Angaben des medizinischen Personals stiegen zwei Personen aus dem Wagen, schrien und begannen, auf den Krankenwagen einzuschlagen, obwohl die Sanitäter die Türen verriegelt hatten.

POLIZEIEINSATZ SORGT FÜR DISKUSSIONEN

Es wurde behauptet, dass nach dem Notruf nur ein einziges Polizeiteam vor Ort eintraf und bei den Personen kein Alkoholtest durchgeführt wurde. Den Vorwürfen zufolge traf zudem ein mit Personen besetzter Kleinbus ein, der von den Angreifern gerufen worden war, und stürmte das Gelände förmlich. Die Gruppe, die auf Anweisung der Polizei das Gelände verließ, wartete anschließend weiterhin vor dem Tor.

„MEINE PERSÖNLICHEN RECHTE WERDEN VERLETZT“

Als einer der Täter erfuhr, dass er in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er zunächst, sich beim medizinischen Team zu entschuldigen, blieb damit jedoch erfolglos. Auf Fragen von Pressevertretern reagierte er mit einem Lächeln und verteidigte sich schließlich mit den Worten: „Meine persönlichen Rechte werden verletzt.“

SANITÄTER KONNTEN DIENST NICHT FORTSETZEN

Nach der Eskalation erklärten die Sanitäter, dass sie aufgrund der erlebten Gewalt ihren Dienst nicht fortsetzen könnten. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.