Zeckenfälle in Sivas erörtert

Das Gouvernement Sivas hat eine Bewertungssitzung zu den zunehmenden Zeckenfällen in der Region abgehalten. Dabei wurden Risiken und ergriffene Maßnahmen diskutiert.

İHA

Im Gouvernement Sivas fand eine Bewertungssitzung zu den zunehmenden Zeckenfällen statt. An dem Treffen, das unter dem Vorsitz des Gouverneurs von Sivas, Yılmaz Şimşek, stattfand, nahmen Bürgermeister Adem Uzun, Vertreter der Gesundheitsbehörde sowie weitere relevante Akteure teil.

Während der Sitzung wurde eine Präsentation über die Fälle von Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber (KKHF) gehalten, die in Sivas und den umliegenden Provinzen aufgrund saisonaler und umweltbedingter Faktoren zugenommen haben. Der Umfang der im gesamten Stadtgebiet durchgeführten Arbeiten wurde erörtert; insbesondere wurden Risikogebiete, Aktivitäten zur Aufklärung der Bevölkerung, Sensibilisierungskampagnen und mögliche präventive Maßnahmen sorgfältig geprüft.

WARNUNG DES GOUVERNEMENTS SIVAS

Unterdessen sprach das Gouvernement Sivas Warnungen vor KKHF-Fällen aus. In einem Beitrag auf seinem offiziellen Social-Media-Kanal hieß es: "Es ist von großer Bedeutung, dass unsere Bürger vorsichtig gegenüber den Fällen von Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber (KKHF) sind, die in Sivas und den umliegenden Provinzen aufgrund saisonaler und umweltbedingter Faktoren periodisch zunehmen.

Mit einfachen, aber wirksamen Maßnahmen gegen diese lebensbedrohliche Krankheit ist es möglich, sowohl die individuelle als auch die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Beim Besuch von Risikogebieten wie Feldern, Weinbergen, Gärten, Wäldern und Picknickplätzen sollte körperbedeckende, helle Kleidung bevorzugt werden. Die Hosenbeine sollten in die Socken gesteckt werden; nach der Rückkehr sollte der Körper sorgfältig untersucht werden, insbesondere Bereiche wie hinter den Ohren, unter den Achseln, in der Leistengegend und in den Kniekehlen. Eine am Körper haftende Zecke sollte keinesfalls mit bloßen Händen entfernt oder mit Substanzen wie Kölnisch Wasser oder Zigaretten zu entfernen versucht werden.

Bürger, die mit Zecken in Kontakt gekommen sind, sollten sich so schnell wie möglich an eine Gesundheitseinrichtung wenden.

Zecken auf Tieren sollten nicht mit bloßen Händen berührt werden; der Kontakt mit Blut und Körperflüssigkeiten der Tiere ist zu vermeiden. Sollten innerhalb von 10 Tagen nach einem Zeckenkontakt Beschwerden wie Schwäche, Fieber, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten, muss unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufgesucht werden. Wir bitten unsere Bürger eindringlich, diese Warnungen im Interesse ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit ihrer Angehörigen sensibel zu beachten."