Zwei Festnahmen nach tödlicher Vergiftung eines Babys bei Schädlingsbekämpfung

Nachdem ein einjähriges Baby in einem Wohnhaus im Bezirk Konak in Izmir infolge einer Schädlingsbekämpfung an einer Vergiftung gestorben war, wurden zwei von drei festgenommenen Verdächtigen inhaftiert.

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Nachdem in einer Wohnung im Bezirk Konak in Izmir eine Schädlingsbekämpfung gegen Bettwanzen durchgeführt worden war, wurden am gestrigen Morgen Bewohner der unteren und oberen Etagen mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert; ein einjähriges Baby kam dabei ums Leben. Die polizeilichen Ermittlungen gegen die drei festgenommenen Verdächtigen wurden abgeschlossen.

Die dem Haftrichter vorgeführten Verdächtigen, der Agraringenieur B.Ö. (47), der die Bekämpfung durchführte, sowie der Mitarbeiter E.G. (44), der bei der Maßnahme half, wurden inhaftiert. Die als Vermittlerin tätige E.G. (46) wurde unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Unterdessen wurde die ebenfalls von der Begasung betroffene Studentin G.U., die im Apartmenthaus wohnte, nach ihrer Behandlung im staatlichen Krankenhaus Alsancak entlassen.

DER VORFALL

In einem Wohnhaus im Bezirk Konak in Izmir war der einjährige Altay Toprak Kınalı nach einer Schädlingsbekämpfung an einer Vergiftung gestorben; die drei weiteren ins Krankenhaus eingelieferten Personen, darunter die Eltern des Kindes, konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Der Agraringenieur, der die Bekämpfung durchführte, sein Helfer sowie eine weitere Person, die den Auftrag vermittelt hatte, waren festgenommen worden.