Zwei Ingenieure nach Dialyse-Zwischenfall in Burdur inhaftiert

Nachdem am 25. Mai im staatlichen Krankenhaus von Burdur 33 Patienten nach einer Dialysebehandlung erkrankten und nach ihrer Verlegung in andere Krankenhäuser 3 Personen verstarben, wurden infolge eines Berichts der vom Gesundheitsministerium beauftragten Sachverständigen zwei Ingenieure festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, der ihre Inhaftierung anordnete. Zwei Krankenhaus-Techniker wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

İHA

Einige Patienten, die am Samstag, den 25. Mai, im staatlichen Krankenhaus von Burdur in den Schichten von 08.00 bis 12.00 Uhr und 12.00 bis 16.00 Uhr zur Dialyse waren, kehrten mit Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Verwirrtheit und der Unfähigkeit, aus dem Transportfahrzeug auszusteigen, in das Krankenhaus zurück.

Daraufhin rief die Krankenhausleitung alle Patienten, die an diesem Tag zur Dialyse waren, zurück. Nach durchgeführten Untersuchungen wurden die 33 Patienten, die an diesem Tag im Dialysezentrum behandelt worden waren, in staatliche Krankenhäuser und private Dialysezentren in Afyonkarahisar, Isparta, Antalya und Bucak verlegt. 

Von den verlegten Patienten wurden 23 in Antalya, 6 in Afyonkarahisar, 3 in Isparta und 1 in Denizli medizinisch versorgt. Die in Antalya intubierten Patienten Mustafa Demir (70), Saniye Aksöz (88) und die somalische Staatsangehörige Amina Abas Jama (67) verstarben.

INS GEFÄNGNIS EINGELIEFERT

Nach dem Bericht der vom Gesundheitsministerium beauftragten Sachverständigen, die das Krankenhaus untersuchten, wurden der Elektrotechniker İ.S. und der Techniker M.C. vom staatlichen Krankenhaus Burdur sowie die für den Bau und die Projektphase zuständigen Maschinenbauingenieure der beauftragten Firma, G.A.S. und Y.A., wegen des Verdachts auf „fahrlässige Tötung“ und „fahrlässige Körperverletzung“ festgenommen. Die vier Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Justiz überstellt. 

Die Krankenhausmitarbeiter İ.S. und M.C. wurden nach ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, während die für den Bau und die Projektphase zuständigen Maschinenbauingenieure der beauftragten Firma, G.A.S. und Y.A., dem Haftrichter vorgeführt und wegen „fahrlässiger Tötung“ und „fahrlässiger Körperverletzung“ inhaftiert wurden.