Zweijähriges Kind nach Hundeangriff verstorben

In Konya hat sich ein zweijähriges Kind beim Spielen auf der Straße von anderen Kindern entfernt und wurde auf einem unbebauten Grundstück von Hunden angegriffen und getötet.

İHA

Der Vorfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr in der Zübeyir-Straße im Stadtteil Başak im zentralen Bezirk Karatay. Nach vorliegenden Informationen war das zweijährige syrische Mädchen R.E.S. gemeinsam mit ihrer Familie zu Besuch bei Verwandten, um dort das Fastenbrechen (Iftar) zu begehen.

Während die Kinder vor dem Fastenbrechen auf der Straße spielten, entfernte sich R.E.S. von der Gruppe. Nach kurzer Zeit wurde das Kind von etwa 10 Hunden angegriffen. Das Kind wurde von Anwohnern blutüberströmt und regungslos auf einem unbebauten Grundstück aufgefunden. Nach der Alarmierung wurden Rettungs- und Polizeikräfte zum Einsatzort entsandt. Die Rettungskräfte stellten den Tod des Kindes fest und informierten die Familie. Der Leichnam des Kindes wurde zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin von Konya gebracht.

Ramazan Dayan, der Ortsvorsteher (Muhtar) des Stadtteils Başak, in dem sich der Vorfall ereignete, sagte: "Ich bin sehr traurig, als ich von dem Vorfall erfuhr. Möge Gott der Familie Geduld schenken. Wir sind ebenfalls beunruhigt und sehr bestürzt. Hunde sind ohnehin ein Problem in unserem Land, das betrifft nicht nur unser Viertel. Die Gemeinden sammeln sie regelmäßig ein, aber unser Problem ist, dass ständig neue Hunde von außerhalb kommen. Ich stehe immer noch unter Schock und zittere. Der Anblick des Kindes hat mich sehr mitgenommen."

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

STELLUNGNAHME DES GOUVERNORATS KONYA

Das Gouvernorat von Konya hat eine Erklärung zum Tod des zweijährigen Kindes durch streunende Hunde veröffentlicht.

In der auf dem offiziellen X-Account des Gouvernorats von Konya veröffentlichten Erklärung heißt es: "Unser Kind namens R.E.S., das am 07.03.2025 gegen 17.40 Uhr im Stadtteil Başak unseres Bezirks Karatay von herrenlosen Hunden angegriffen und schwer verletzt wurde, ist trotz aller medizinischen Bemühungen im Krankenhaus verstorben. Dieser schmerzhafte Vorfall, der sich in einer Zeit ereignete, in der wir in unserer Provinz intensiv daran arbeiten, herrenlose Hunde in Tierheimen unterzubringen, hat uns alle zutiefst erschüttert. Wir wünschen dem Kind R.E.S. Gottes Gnade und der Familie sowie den Angehörigen viel Geduld. Die vielseitigen Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an."