Berühmter Fotojournalist Garbis Özatay am Welttag der Fotografie verstorben
Der berühmte Fotojournalist Garbis Özatay ist am 19. August, dem Welttag der Fotografie, verstorben. Özatay, Mitglied des Türkischen Journalistenverbandes, schuf in seiner fast ein halbes Jahrhundert währenden Karriere unvergessliche Aufnahmen und wurde 2019 mit dem Burhan-Felek-Pressepreis ausgezeichnet.
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Einer der Meister der türkischen Presse, der Fotojournalist und Mitglied des Türkischen Journalistenverbandes (TGC), Garbis Özatay, ist am 19. August, dem Welttag der Fotografie, verstorben. Özatay, der schon in jungen Jahren in den Beruf einstieg, war für seine journalistischen Auszeichnungen und seine historisch bedeutsamen Aufnahmen bekannt.
In einer vom TGC veröffentlichten Kondolenzbotschaft wurde auf Özatays Beiträge zum Berufsstand hingewiesen und folgendes erklärt:
„Wir sind tief betroffen vom Verlust unseres ehemaligen Vorstandsmitglieds Garbis Özatay, der dem Journalismus viele Jahre lang erfolgreich gedient hat. Wir werden ihn nie vergessen. Unser Beileid gilt der Familie unseres Kollegen und unserer Presse-Community.“
TGC: Unser Beileid gilt der Familie von Garbis Özatay und unserer Presse-Community
— TGC (@TGCTr) 19. August 2025
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WER WAR GARBİS ÖZATAY?
Garbis Özatay wurde 1946 in Istanbul geboren und kam 1962 mit der Fotografie in Berührung. Inspiriert von Meistern wie Ara Güler, begann Özatay seine Karriere als Fotojournalist bei der Türkischen Nachrichtenagentur (THA), als er 1966 den Untergang des Passagierdampfers „Yeniköy“ sowie Unterwasseraufnahmen des Motorboots „Yeni Galatasaray“ fotografierte.
Nachdem er im Studio des Werbefotografen Sami Güner die Farbfotografie erlernt hatte, wurde er 1969 festangestellter Mitarbeiter der THA. 1970 gewann er den „Journalismus-Erfolgspreis“ des Türkischen Journalistenverbandes in der Kategorie Fotografie. Özatay, der mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, gelang es, Momente, die die Agenda der Türkei und der Welt prägten, mit seinem Objektiv festzuhalten.
1996 sorgte er für großes Aufsehen, als er während der Imia-Krise (Kardak-Krise) fotografierte, wie SAS-Kommandos die Flagge auf den Felsen hissten. 1997 erhielt er den Sedat-Simavi-Fotopreis. Özatay arbeitete viele Jahre für die Zeitung Milliyet und war anschließend für die Zeitungen Cumhuriyet und Güneş tätig.
Nach seiner 19-jährigen Tätigkeit bei Milliyet ging Özatay in den Ruhestand und realisierte während seiner gesamten Laufbahn unvergessliche Projekte. 2019 wurde er mit dem Burhan-Felek-Pressepreis geehrt, und von 2023 bis 2025 war er Mitglied des TGC-Vorstands.
Garbis Özatay, der verheiratet war und zwei Kinder hinterlässt, hat nicht nur in der Welt der Presse, sondern auch im kulturellen Gedächtnis der Türkei bleibende Spuren hinterlassen.