Erdoğan warnt, RTÜK wird aktiv

Nach einer Warnung von Präsident Erdoğan haben die Rundfunkregulierungsbehörde RTÜK und der Nationale Sicherheitsrat (MGK) eine neue Regelung diskutiert, um gesellschaftliche Werte in Fernsehsendungen mit Gewaltelementen stärker in den Vordergrund zu rücken.

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Die Rundfunkregulierungsbehörde (RTÜK) hat gemeinsam mit dem Nationalen Sicherheitsrat (MGK) eine umfassende Sitzung zu den häufig auf Fernsehbildschirmen zu sehenden gewalthaltigen Produktionen abgehalten. Das Hauptthema des Gesprächs war die Umsetzung eines Modells der „Werteplatzierung“ in Fernsehserien und -programmen, ähnlich der Praxis der „Produktplatzierung“ für Konsumgüter.

Mit dieser neu eingebrachten Regelung soll erreicht werden, dass positive gesellschaftliche Werte wie Familie, Güte, Barmherzigkeit und Mitgefühl in Serien und Programmen stärker hervorgehoben werden. Die Behörden zielen darauf ab, durch die bewusste Integration dieser Werte in die Drehbücher einen Beitrag zum gesellschaftlichen Bewusstsein zu leisten.

Es ist bekannt, dass das besagte Treffen stattfand, nachdem Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf die Gewaltelemente in Fernsehinhalten aufmerksam gemacht und den entsprechenden Institutionen Anweisungen erteilt hatte.

Präsident Erdoğan hatte nach der Kabinettssitzung in seiner Erklärung folgende Worte geäußert: „Anstatt Produktionen, die Gewalt verherrlichen oder verzerrte Beziehungen legitimieren, müssen Sendungen, die die Familie in den Mittelpunkt stellen und Güte, Barmherzigkeit sowie Mitgefühl fördern, auf den Bildschirmen mehr Platz finden. Wir sind eine Nation, die das Gute in den Mittelpunkt ihres Lebens stellt. Viele unserer wunderbaren Menschen, wie unsere Märtyrerin Lehrerin Ayla, erinnern uns daran, was in der DNA dieser Nation steckt. Wir sind entschlossen, insbesondere durch unsere zuständigen Institutionen wie die RTÜK, kompromissloser gegen das Problem von Gewalt und Verfall auf dem Bildschirm vorzugehen.“

Die Verantwortlichen erklären, dass bei der in Arbeit befindlichen Regelung die Verringerung der negativen Auswirkungen von Fernsehproduktionen auf die Zuschauer und die Integration der Gesellschaft um gesunde Werte herum priorisiert werden. Anstelle der in letzter Zeit zunehmenden gewalthaltigen Produktionen ist geplant, Inhalte mit Themen zu stärken, die einen gesellschaftlichen Nutzen bieten, wie etwa Mitgefühl. Bei Bedarf stehen auch neue gesetzliche Schritte auf der Tagesordnung.