IFJ-Stellungnahme zu Furkan Karabay: 'Er muss freigelassen werden'
Die Inhaftierung des Journalisten Furkan Karabay, der nach einem Bericht über ein Gerichtsverfahren gegen die Sarallar-Gruppe festgenommen wurde, sorgt in der Öffentlichkeit für Diskussionen. Die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) reagierte auf die Verhaftung von Karabay. Generalsekretär Anthony Bellanger erklärte: „Die Behörden müssen Furkan Karabay freilassen.“
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Der Redakteur der Internetseite Gerçek Gündem, Furkan Karabay, hatte über den Prozess gegen Barış Saral von der Sarallar-Gruppe sowie über Vorwürfe gegen einen Staatsanwalt berichtet.
Gegen Karabay, der über die Protokolle einer nicht-geheimen Gerichtsverhandlung berichtete, wurden die Vorwürfe der „Zielscheiben-Markierung einer Person, die an der Terrorismusbekämpfung beteiligt war“ und der „Verleumdung“ erhoben.
Der Generalsekretär der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ), Anthony Bellanger, stellte sich mit einer Erklärung hinter Furkan Karabay.
'JOURNALISTEN ERLEIDEN DIESES LEID TÄGLICH'
Bellanger erklärte im Namen der IFJ:
„Wir erleben weiterhin die Verweigerung der Presse- und Meinungsfreiheit. Journalisten erleiden dieses Leid täglich, und das ist inakzeptabel. Es ist zwingend erforderlich, dass die Behörden Furkan Karabay freilassen und unverzüglich eine Untersuchung einleiten.“