Journalistin Şükran Soner verstorben: Eine prägende Stimme im Kampf für Arbeitnehmer- und Menschenrechte
Die Cumhuriyet-Kolumnistin und Vorstandsmitglied der Cumhuriyet-Stiftung, Şükran Soner, ist in dem Krankenhaus, in dem sie behandelt wurde, verstorben.
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Die Journalistin, Autorin und Vorstandsmitglied der Cumhuriyet-Stiftung, Şükran Soner, ist heute Morgen in dem Krankenhaus verstorben, in dem sie seit einiger Zeit behandelt wurde.
Die 1946 geborene Soner begann ihre journalistische Laufbahn 1966 als Reporterin bei der Zeitung Cumhuriyet. Soner, die in den ersten Jahren ihres Berufslebens durch ihre Seiten zu Arbeits- und Bildungsthemen auf sich aufmerksam machte, wurde vor allem durch ihre Berichterstattung über die Arbeiterbewegung und den gewerkschaftlichen Kampf bekannt.
Neben ihrer journalistischen Tätigkeit übernahm Soner auch aktive Aufgaben in demokratischen Massenorganisationen und Berufsverbänden. Sie übernahm Gründungs- und Leitungsfunktionen in Organisationen wie dem Menschenrechtsverein (İHD), dem Verein der Freunde der Inseln (Ada Dostları Derneği) und der Stiftung für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Als Mitglied des Türkischen Journalistenverbandes (TGC) und der Türkischen Journalistengewerkschaft (TGS) war Soner auch in den Führungsgremien der TGS tätig. In den 1970er Jahren fungierte sie zwei Amtszeiten lang als Generalsekretärin für Bildung der TGS. 1999 kehrte sie in den Vorstand zurück; nachdem sie als stellvertretende Vorsitzende der TGS gedient hatte, wurde sie auf der Generalversammlung 2001 zur Vorsitzenden der TGS gewählt.
Es wurde mitgeteilt, dass das Bestattungsprogramm für Soner, die über viele Jahre hinweg eine der profiliertesten Persönlichkeiten der Zeitung Cumhuriyet war, in Kürze der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird.