Medienriese vor massivem Stellenabbau: Bis zu 2.000 Arbeitsplätze könnten wegfallen

Der britische öffentlich-rechtliche Rundfunk BBC plant im Rahmen eines Sparziels von 500 Millionen Pfund, sich in den kommenden zwei Jahren von rund 2.000 Mitarbeitern zu trennen.

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Der führende britische öffentlich-rechtliche Rundfunksender BBC bereitet ein umfassendes Sparprogramm vor. Hochrangige Vertreter der Anstalt erklärten, dass das Budget um 500 Millionen Pfund gekürzt werden müsse. Mit der Umsetzung dieses Plans wird erwartet, dass etwa 1.800 bis 2.000 Mitarbeiter der BBC entlassen werden.

Derzeit beschäftigt die BBC rund 21.500 Vollzeitkräfte. Es wurde mitgeteilt, dass die Sparmaßnahmen neben dem Personalabbau in bestimmten Abteilungen auch eine stärkere Fokussierung auf digitale Inhalte umfassen werden.

Der amtierende Generaldirektor Rhodri Talfan Davies betonte in einer Sendung auf BBC Radio 4, dass die ergriffenen finanziellen Maßnahmen „große und schwierige Entscheidungen erfordern“. Davies erklärte, dass alle Dienstleistungsbereiche der Anstalt derzeit neu bewertet würden und auch die Schließung einiger Kanäle oder Sendeformate zu den Möglichkeiten gehöre.

Wie zu erfahren war, hat die BBC-Führung angekündigt, in den kommenden Monaten umfassende Informationen zu den betroffenen Abteilungen und den Details des Plans bereitzustellen. Im Einklang mit der Strategie des Senders, verstärkt in digitale Angebote zu investieren, steht auch die Zukunft einiger traditioneller Sendekanäle zur Debatte.

Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter bei der BBC warnten davor, dass eine Verkleinerung in diesem Ausmaß negative Auswirkungen auf die journalistische Qualität der Anstalt haben könnte. Insbesondere wird auf Risiken für die Qualität und Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hingewiesen.

Sollte der geplante Sparplan umgesetzt werden, wäre dies die umfassendste Verkleinerung der BBC in den letzten Jahren.