Onedios Brand-Karikatur sorgt für Empörung: Zeichner entschuldigt sich

Ein Beitrag von Onedio, in dem die Brandkatastrophe vom 20. Juni in Dörfern von Diyarbakır und Mardin mit dem 'olympischen Feuer' verglichen wurde, stieß auf scharfe Kritik. Der Zeichner der Karikatur, Sina Ateş, gab eine Erklärung ab und entschuldigte sich.

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Die Social-Content-Plattform Onedio hat mit einer Karikatur über den Brand in Dörfern von Mardin und Diyarbakır, bei dem 15 Bürger ihr Leben verloren, für Empörung gesorgt.

In der Karikatur hieß es: "Das von den bäuerlichen Schlümpfen entfachte Stoppelfeld-Olympiafeuer bewegt sich auf Mardin zu."

Angesichts der wachsenden Kritik in den sozialen Medien löschte die Plattform den Beitrag.

STELLUNGNAHME DES ZEICHNERS

Der Zeichner der Karikatur, Sina Ateş, äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu dem Vorfall: "Meine Absicht war es nicht, jemanden zu kränken oder zu verletzen, erst recht nicht bei einem solchen Ereignis... Als ich diese Zeichnungen anfertigte, kam mir niemals in den Sinn, ethnische oder klassenspezifische Unterschiede zu machen. Falls ich dennoch jemanden verletzt habe oder den Eindruck erweckt habe, das Gegenteil zu meinen, entschuldige ich mich dafür."

Vonseiten Onedios gab es bislang noch keine Stellungnahme zu dem Thema.