Pressefreiheit? CHP-Abgeordneter Çakırözer enthüllt: Journalisten mussten sich 553 Mal vor Gericht verantworten!

Heute ist der 10. Januar, der Tag der arbeitenden Journalisten. Doch können Journalisten diesen Tag überhaupt feiern? Der CHP-Abgeordnete für Eskişehir, Utku Çakırözer, legte die Zahlen im Bericht zur Pressefreiheit 2023 offen.

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Der zunehmende Druck und die Zensur gegenüber der Presse in der Türkei spiegeln sich im Bericht zur Pressefreiheit 2023 wider. Wie oft mussten sich Journalisten in der Türkei vor Gericht verantworten? Hier sind die Details...

Der CHP-Abgeordnete für Eskişehir, Utku Çakırözer, legte die Zahlen im Bericht zur Pressefreiheit 2023 offen.

Die wichtigsten Punkte aus dem Bericht:

"Innerhalb eines Jahres mussten sich Journalisten insgesamt 553 Mal vor Gericht verantworten und ihre Berichterstattung sowie Beiträge in sozialen Medien verteidigen.

In der Türkei wurden 72 Journalisten in Gewahrsam genommen, von denen 27 aufgrund ihrer journalistischen Arbeit inhaftiert wurden.

Die Rundfunkbehörde RTÜK spielte auch 2023 ihre Rolle als Instrument der Regierung. Sie verhängte 59 Strafen, und Fernsehsender wurden zeitweise abgeschaltet. Gegen insgesamt sechs Sender wurden Geldstrafen in Millionenhöhe verhängt.

Das Zensurgesetz trat 2023 in Kraft, und Journalisten waren die Hauptleidtragenden. Gegen 33 Journalisten wurden 36 Ermittlungsverfahren eingeleitet. 6 Journalisten wurden in Gewahrsam genommen, 4 davon inhaftiert."