RTÜK verhängt Strafen gegen oppositionelle Fernsehsender: Das Strafmaß für 'Kızıl Goncalar' steht fest

Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat oppositionelle Fernsehsender mit Strafen belegt. Zudem verhängte der RTÜK gegen die in der Öffentlichkeit viel beachtete Serie Kızıl Goncalar eine Geldstrafe sowie ein zweifaches Sendeverbot.

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Das CHP-Mitglied des Hohen Rates für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK), İlhan Taşcı, gab die vom RTÜK gegen oppositionelle Fernsehsender verhängten Strafen über seinen X-Account bekannt. Gegen die in der Öffentlichkeit viel beachtete Serie Kızıl Goncalar wurde ein zweifaches Sendeverbot verhängt.

STRAFWELLE GEGEN KIZIL GONCALAR

Der Beitrag von Taşcı lautet wie folgt:

"Der Hohe Rat hat gegen die Serie Kızıl Goncalar, die das Innenleben von Sekten und Glaubensgemeinschaften fiktional darstellt, wegen eines Verstoßes gegen die 'nationalen und moralischen Werte der Gesellschaft' eine Geldstrafe von 3 % sowie ein zweifaches Sendeverbot verhängt. Weitere harte Strafen des RTÜK:

2- Gegen Fox TV wurde eine Geldstrafe von 3 % verhängt, mit der Begründung, der Sender habe nicht 'neutral' berichtet, als er den Vorfall thematisierte, bei dem der Sohn des somalischen Präsidenten den Kurier Yunus Emre Göçer anfuhr und tötete, sowie als er die Angriffe des ehemaligen Ankaragücü-Präsidenten Faruk Koca auf den Schiedsrichter Halil Umut Meler bewertete.

3- Gegen Halk TV wurde eine Geldstrafe von 3 % verhängt, mit der Behauptung, der Sender habe 'terroristische Handlungen, deren Täter und Opfer in einer Weise präsentiert, die den Zielen des Terrors dient'; zudem wurde gegen denselben Sender wegen Bewertungen zum Thema LGBT+ aufgrund eines Verstoßes gegen nationale und moralische Werte eine Geldstrafe von 3 % verhängt.

4- Der RTÜK entschied mit Stimmenmehrheit, gegen den Sender SZC eine Geldstrafe von 3 % zu verhängen, mit dem Vorwurf der Verletzung der 'Neutralität', da in einem Programm die Äußerungen eines TÜİK-Mitarbeiters zitiert wurden, wonach Mitarbeiter Prämien und Beförderungen erhielten, wenn sie die Arbeitslosenzahlen niedriger darstellten.

5- Der RTÜK verhängte gegen Tele 1 eine Geldstrafe von 3 % wegen 'Herabwürdigung von Personen'; gegen denselben Sender wurde wegen eines Programms, in dem Methoden der Geldwäsche diskutiert wurden, eine Geldstrafe von 3 % verhängt, sowie eine weitere Geldstrafe von 3 % wegen 'Verherrlichung von Straftätern' in einem Programm, in dem Yılmaz Güney thematisiert wurde.

6- Gegen KRT wurde eine Geldstrafe von 3 % verhängt, weil Zafer Arapkirli die Äußerungen von Arbeitsminister Işıkhan, es gebe 'keine extreme Armut', sowie die Handgeste von Gesundheitsminister Koca in Bezug auf Ärzte, die ins Ausland gehen, weil sie angeblich nur wegen des 'Geldes' gingen, kritisierte, was als 'Herabwürdigung' gewertet wurde.

STARBUCKS-STRAFE

7- Gegen TGRT wurde eine Geldstrafe von 3 % wegen 'versteckter kommerzieller Kommunikation' verhängt, da in einer Nachrichtensendung ein Starbucks-Becher zu sehen war."