RTÜK leitet Untersuchung wegen Äußerungen über al-Schara ein

Der türkische Rundfunkrat RTÜK hat angekündigt, eine Untersuchung gegen eine Sendung von Sözcü TV einzuleiten, nachdem Serap Belovacıklı sich dort über Ahmed Hussein al-Schara geäußert hatte.

12punto

Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat eine Untersuchung wegen Äußerungen eingeleitet, die in der Sendung „Haber Saati“ auf Sözcü TV über Ahmed Hussein al-Schara, den Anführer der HTS-Verwaltung in Syrien, gefallen sind.

Die Moderatorin der Sendung, die Journalistin Serap Belovacıklı, sagte in der Sendung über al-Schara: „Dies ist keine Nation, in der jeder einen Mörder beklatschen würde, nur weil man einem Al-Nusra-Anhänger eine Krawatte umbindet und ihn zum Präsidenten macht“ und „Man kann niemanden dazu bringen, zwei Terroristen zu respektieren, nur weil man ihnen eine Krawatte umbindet.“

In der Erklärung des RTÜK wurde behauptet, dass in der betreffenden Sendung „unbegründete Anschuldigungen gegen das legitime Staatsoberhaupt unseres Nachbarn Syrien“ erhoben wurden. In der Erklärung wurde zudem argumentiert, dass diese Äußerungen geeignet seien, „gute nachbarschaftliche Beziehungen zu schädigen“.

Der Rat vertrat die Ansicht, dass die Worte in der Sendung „nicht mit der außenpolitischen Vision, den Grundprinzipien und der diplomatischen Doktrin der Republik Türkei vereinbar“ seien.