Sendeverbot für TELE1 beendet

Das von der Rundfunkbehörde RTÜK gegen TELE1 verhängte fünftägige Sendeverbot ist abgelaufen.

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Die türkische Rundfunk- und Fernsehbehörde (RTÜK) hatte den Sender TELE1 aufgrund von Äußerungen des Moderators Merdan Yanardağ sanktioniert, der erklärt hatte: „Der 15. Juli war ein islamistischer Putschversuch. Die Hauptverantwortung für diesen Putsch trägt die AKP-Regierung.“ Die RTÜK verhängte daraufhin eine fünftägige Sendesperre sowie eine Geldstrafe in Höhe von 5 Prozent des Umsatzes.

Nach der Verhängung der Strafe legte TELE1 Rechtsmittel ein. Zunächst ordnete das Gericht die Aussetzung der Vollstreckung der RTÜK-Entscheidung an. Diese Entscheidung wurde jedoch später wieder aufgehoben.

ANTRACH AUF AUSSETZUNG DER VOLLSTRECKUNG VON TELE1 ABGELEHNT

Nach der Ablehnung des Antrags auf Aussetzung der Vollstreckung wandte sich TELE1 an eine höhere Instanz. Doch auch das höhere Gericht hob die Entscheidung der RTÜK, welche die Aussetzung der Vollstreckung rückgängig gemacht hatte, nicht auf. Infolgedessen wurde der Bildschirm von TELE1 ab Mitternacht vom 31. August auf den 1. September für die Dauer von 5 Tagen schwarz geschaltet.

SENDEVERBOT BEENDET, TELE1 WIEDER AUF SENDUNG

Nach Ablauf der fünftägigen Sendesperre nahm TELE1 ab 00:00 Uhr den Sendebetrieb wieder auf.