'Starbucks'-Becher sorgte für Empörung: TGRT entlässt Mitarbeiter

Während einer Live-Sendung auf TGRT war ein 'Starbucks'-Becher im Bild zu sehen, was für heftige Reaktionen sorgte. TGRT gab daraufhin bekannt, dass die Nachrichtensprecherin und der Regisseur entlassen wurden.

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TGRT Haber war in seiner Wochenend-Nachrichtensendung aufgefallen, dass ein "Starbucks"-Becher auf dem Tisch stand. Dass der Becher der Kette, die in der Türkei nach den Ereignissen in Palästina boykottiert wird, ausgerechnet auf dem regierungsnahen Sender zu sehen war, löste in den sozialen Medien Empörung bei den Nutzern aus.

STELLUNGNAHME VON TGRT

TGRT teilte in einer Erklärung mit, dass man sich gemäß den 'Prinzipien des Senders' von der Nachrichtensprecherin und dem Regisseur getrennt habe, die in den Vorfall verwickelt waren. In der Erklärung hieß es: "Wir billigen das Verhalten der Nachrichtensprecherin und des Regisseurs, deren Arbeitsverhältnisse beendet wurden, keinesfalls und verurteilen es aufs Schärfste."

"ARBEITSVERHÄLTNISSE VON SPRECHERIN UND REGISSEUR AUS RECHTFERTIGENDEM GRUND BEENDET"

Die Erklärung von TGRT lautet wie folgt:

"MITTEILUNG AN DIE ÖFFENTLICHKEIT

In der Nachrichtensendung von TGRT Haber TV vom 24.12.2023 war zu sehen, wie die Nachrichtensprecherin Meltem Günay mit einer Tasse von Starbucks vor sich die Nachrichten präsentierte. Gemäß den Prinzipien unseres Senders ist es Nachrichtensprechern bei TGRT Haber TV strengstens untersagt, in einer Weise zu moderieren, die Schleichwerbung für ein Unternehmen darstellt. Die Arbeitsverhältnisse der Nachrichtensprecherin und des Regisseurs, die gegen diesen Grundsatz verstoßen haben, wurden aus rechtfertigendem Grund beendet. Unser Sender vertritt eine Haltung, die die Sensibilitäten des türkischen Volkes in Bezug auf Gaza kennt und bis zum Ende verteidigt. Eine Handlung oder Ausstrahlung, die dem widerspricht, ist keinesfalls akzeptabel. Wir billigen das Verhalten der Nachrichtensprecherin und des Regisseurs, deren Arbeitsverhältnisse beendet wurden, keinesfalls und verurteilen es aufs Schärfste. Aus diesem Grund wurden ihre Arbeitsverträge gekündigt. Unser Sender wird auch in Zukunft an der Seite des türkischen Volkes stehen und dessen Sensibilitäten bis zum Ende wahren.

Wir bitten die Öffentlichkeit um Kenntnisnahme."