Strafen-Regen von der RTÜK
Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat gegen fünf digitale Plattformen Geldstrafen und die Anordnung zur Entfernung aus dem Katalog verhängt, da diese Inhalte ausstrahlten, die nationalen und moralischen Werten widersprechen. Disney, Prime Video, Netflix, HBO Max und MUBI wurden mit einer Geldstrafe in Höhe von 3 Prozent belegt.
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Die RTÜK setzt im Rahmen des „Jahres der Familie 2025“ ihre Bemühungen fort, digitale Medien- und Fernsehinhalte mit familiären Werten in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang wurde entschieden, gegen bestimmte Produktionen auf fünf digitalen Plattformen Geldstrafen in maximaler Höhe zu verhängen und deren Entfernung aus dem Katalog anzuordnen, da diese den nationalen und moralischen Werten widersprechen würden.
Der auf der Plattform Disney veröffentlichte Film 'All of Us Strangers' wurde mit einer Geldstrafe von 3 Prozent und der Entfernung aus dem Katalog belegt, da er Szenen enthalte, die Homosexualität befürworten und im Widerspruch zu familiären Werten stünden. Die auf Prime Video verfügbare Serie 'Those About To Die' unterlag denselben Sanktionen aufgrund blutiger Hinrichtungsszenen und der Darstellung homosexueller Beziehungen in sexuell expliziten Szenen.
Der auf Netflix veröffentlichte Film 'Kobalt Mavisi' wurde von der RTÜK aufgrund von Szenen, die Homosexualität fördern, bestraft. Der auf HBO Max verfügbare Film 'Looking: The Movie' sah sich mit ähnlichen Strafen konfrontiert, da er homosexuelle Beziehungen und Nacktheit intensiv thematisiere.
Zuletzt erhielt der auf der Plattform MUBI veröffentlichte Film 'Benedetta' eine Geldstrafe von 3 Prozent sowie die Anordnung zur Entfernung aus dem Katalog, aufgrund von pornografisch anmutenden obszönen Inhalten und Szenen, die als respektlos gegenüber Glaubensüberzeugungen eingestuft wurden. Die RTÜK betonte, dass derartige Inhalte der allgemeinen Moral und der Familienstruktur der Gesellschaft schadeten, und unterstrich, dass die Sanktionen fortgesetzt würden.