'Afghanistan'-Entscheidung im Amtsblatt veröffentlicht
Ein neues Dekret, das vom AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterzeichnet wurde, ist in Kraft getreten. Es enthält Regelungen zur "Visumbefreiung für Inhaber diplomatischer Pässe", die wesentliche Änderungen bei den Visumverfahren für afghanische Staatsbürger mit sich bringen.
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Mit einem von Erdoğan unterzeichneten Beschluss wird die Visumbefreiung für Inhaber diplomatischer Pässe zwischen der Republik Türkei und der Islamischen Republik Afghanistan ab dem 1. Juni 2024 ausgesetzt.
Mit dem 2007 unterzeichneten und 2008 in Kraft getretenen Abkommen hatten Inhaber diplomatischer Pässe die Möglichkeit, visumfrei zu reisen. Gemäß Artikel 3 des Präsidialdekrets Nr. 9 endet diese Befreiung jedoch ab dem 1. Juni.
Künftig müssen türkische Staatsbürger, die mit einem diplomatischen Pass nach Afghanistan reisen möchten, ein Visum beantragen. Ebenso müssen afghanische Staatsbürger, die mit einem diplomatischen Pass in die Türkei reisen möchten, ein Visum einholen.
IN DER ENTSCHEIDUNG WURDEN FOLGENDE AUSFÜHRUNGEN GEMACHT: