Explosion in Munitionsfabrik in Balıkesir: 11 Menschen verloren ihr Leben! Angehörige strömten zum Unglücksort
Innenminister Ali Yerlikaya teilte mit, dass bei der Explosion, die sich am Morgen in einer Munitionsfabrik in Balıkesir ereignete, 11 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Leichen der 11 Verstorbenen wurden zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin in Bursa gebracht. Während die Familien nach Bursa reisten, um die Leichname in Empfang zu nehmen, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und psychologische Betreuungsteams unterstützten die Angehörigen. Nach dem Vorfall wurde daran erinnert, dass sich vor 10 Jahren eine ähnliche Explosion ereignet hatte, bei der 6 Personen verletzt wurden.
İHA
In einer Munitionsfabrik im ländlichen Ortsteil Kavaklı im Bezirk Karesi in Balıkesir ereignete sich am Morgen gegen 08.25 Uhr eine Explosion.
Nach der Explosion in dem Gebäude, in dem Kapseln hergestellt wurden, war zunächst gemeldet worden, dass 12 Mitarbeiter in der auf einem tausend Hektar großen Gelände errichteten Fabrik ihr Leben verloren hätten.
11 MENSCHEN VERSTARBEN
In einer aktuellen Erklärung von Innenminister Ali Yerlikaya wurde bekannt, dass die Zahl der Todesopfer bei der Explosion nicht 12, sondern 11 beträgt.
LEICHEN DER VERSTORBENEN IN DAS INSTITUT FÜR RECHTSMEDIZIN GEBRACHT
Die Leichen der bei der Explosion Verstorbenen wurden in das Institut für Rechtsmedizin in Bursa gebracht.
Die genauen Todesursachen der 11 Leichen, die mit 3 Krankenwagen unter Begleitung der Gendarmerie transportiert wurden, werden nach der durchzuführenden Obduktion feststehen.
Während die Angehörigen der Verstorbenen ebenfalls nach Bursa kamen, konnten einige ihre Tränen nicht zurückhalten.
Die Familien wurden von psychologischen Betreuungsteams begleitet.
Während die Bereitschaftspolizei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriff, errichteten AFAD-Teams ein Zelt mit einer mobilen Küche für die Bürger, die zur Abholung der Leichen gekommen waren.
ÄHNLICHE EXPLOSION BEREITS VOR 10 JAHREN!
Während die Gendarmerie einen Sicherheitsring bildete, wurde daran erinnert, dass sich am 3. Juni 2014 eine ähnliche Explosion ereignet hatte.
Bei der damaligen Explosion wurden 6 Personen verletzt; es stellte sich heraus, dass sie durch die Explosion von 3 Gramm Jagdpulver verursacht wurde.
In den Aufnahmen der damaligen Explosion, die von Sicherheitskameras festgehalten wurden, war zu sehen, wie die Mitarbeiter sofort auf die Explosion reagierten.