Murat Kurum hatte sie gelobt: Jene Firma in Adıyaman zahlt die Löhne der Arbeiter nicht

Arbeiter, die auf der Baustelle für Erdbebenwohnungen in Adıyaman-İndere tätig sind, haben wegen seit Monaten ausstehender Gehälter die Arbeit niedergelegt. Gewerkschaften machten auf die Notlage der Arbeiter aufmerksam.

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Etwa 100 Arbeiter, die an dem vom Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel nach den Erdbeben vom 6. Februar initiierten und von Sur Yapı durchgeführten Wohnungsbauprojekt in Adıyaman-İndere arbeiten, haben heute Morgen beschlossen, die Arbeit niederzulegen, da sie ihre Gehälter für April und Mai nicht erhalten haben.

Die Gewerkschaften İnşaat-İş, Dev Yapı-İş und İyi-Sen nahmen nach der Nichtzahlung der Löhne Kontakt mit den Vertretern der Subunternehmerfirma auf. Das Unternehmen erklärte jedoch, es sei insolvent und könne die Zahlungen nicht leisten. Daraufhin begannen die Arbeiter einen Streik, um ihre Rechte einzufordern.

REAKTION DER GEWERKSCHAFTEN: „SUR YAPI KANN SICH DER VERANTWORTUNG NICHT ENTZIEHEN“

Yunus Özgür, Organisationssekretär der Gewerkschaft İnşaat-İş, erklärte in einer Stellungnahme, dass nicht der Subunternehmer, sondern Sur Yapı der Hauptverantwortliche sei. Özgür sagte: „Da heute Samstag ist, konnten wir sie noch nicht erreichen. Aber der Streik wird fortgesetzt. Am Montag werden wir mit den Verantwortlichen von Sur Yapı sprechen.“

LOHNKRISE IN ERDBEBENGEBIETEN WEIT VERBREITET

Yunus Özgür wies darauf hin, dass es auch außerhalb von Adıyaman zu ähnlichen Problemen komme. Er betonte, dass Arbeiter seit Monaten ihre Gehälter nicht erhielten und dass unsichere Arbeitsbedingungen auf den Baustellen weit verbreitet seien.

MINISTER KURUM HATTE SIE GELOBT

Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, hatte das Projekt in Adıyaman-İndere zuvor als Beispiel hervorgehoben und gesagt: „Wir sind in unseren 11 Provinzen auf 159 Baustellen mit 153.000 Arbeitern im Einsatz. Dies ist mit einer Fläche von 5 Millionen Quadratmetern die größte Baustelle der Türkei. In Adıyaman-İndere arbeiten wir Tag und Nacht an 9.603 Wohnungen.“ Doch nur kurze Zeit nach diesen Erklärungen sahen sich die Arbeiter auf derselben Baustelle gezwungen, wegen ausstehender Löhne die Arbeit niederzulegen.