Tamer Karadağlı erneut in den Schlagzeilen: Vorwürfe über Ausgaben in Höhe von 6,7 Millionen TL
Es wurde behauptet, dass unter der Leitung von Tamer Karadağlı bei den Staatstheatern in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 insgesamt 6 Millionen 725 Tausend TL für Sekretariatsdienste ausgegeben wurden.
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Die Ausgaben während der Amtszeit des Generaldirektors der Staatstheater, Tamer Karadağlı, sind erneut Gegenstand von Diskussionen. Laut einem Bericht von Mustafa Bildircin von BirGün wurden in der Einrichtung im Zeitraum Januar bis April 2026 insgesamt 6 Millionen 725 Tausend 393 TL für Sekretariatsdienste ausgegeben.
Es wurde darauf hingewiesen, dass dieser Posten auch Regelungen für das Arbeitsprogramm des Generaldirektors sowie für Protokoll- und Zeremonienangelegenheiten umfasst. Dass diese Ausgaben allein in den ersten 120 Tagen des Jahres getätigt wurden, hat die Debatten über das Budget der Einrichtung und die Verwaltungskosten verschärft.
Der Schauspieler Tamer Karadağlı wurde am 11. August 2023 zum Generaldirektor der Staatstheater ernannt. Nach der Ernennung kamen in Künstlerkreisen Diskussionen über die fachliche Eignung auf; einige Künstler argumentierten, dass für die Leitung der Staatstheater ein fundierter theaterwissenschaftlicher Hintergrund erforderlich sei.
AUCH REISEKOSTEN IN DER DISKUSSION
Während der Amtszeit von Karadağlı gerieten auch die Reisekosten der Einrichtung in die Kritik. Dem Bericht zufolge war für die Staatstheater für das Jahr 2025 ein Reisekostenbudget von 55 Millionen 520 Tausend TL vorgesehen; am Jahresende beliefen sich die Ausgaben in diesem Bereich jedoch auf 177 Millionen 239 Tausend TL.
Der Posten Reisekosten umfasst die Ausgaben für Transport, Verpflegung und Unterkunft des Personals im Rahmen von Inlandsdienstreisen. Dass die Ausgaben das zugewiesene Budget um das etwa 3,2-fache überschritten haben, wirft neue Fragen hinsichtlich der Verwendung öffentlicher Mittel auf.
Die Äußerungen, die Karadağlı nach seinem Amtsantritt gegenüber Künstlern tätigte, wie etwa: „Die Ära der Tulpenzeit ist vorbei. Wenn ihr nicht arbeiten wollt, tretet zurück“, führten dazu, dass diese Debatten erneut in Erinnerung gerufen wurden. Die Ausgaben für Sekretariatsdienste und Reisekosten in der Einrichtung stehen nun zusammen mit dieser Aussage im Zentrum der öffentlichen Kritik.