Türk-İş hält das Lohnangebot für Beschäftigte im öffentlichen Dienst für unzureichend
Der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, erklärte, dass das von der Regierung vorgelegte Lohnangebot für Beschäftigte im öffentlichen Dienst inakzeptabel sei.
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Das von der Regierung für das Jahr 2025 vorgelegte Lohnangebot für Beschäftigte im öffentlichen Dienst sieht eine Erhöhung um 16 Prozent für die ersten sechs Monate und um 8 Prozent für die zweiten sechs Monate vor. Für das Jahr 2026 wurde eine Lohnerhöhung von 7 Prozent für die ersten sechs Monate und 5 Prozent für die zweiten sechs Monate vorgeschlagen. Der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, bezeichnete dieses Angebot als unzureichend und erklärte, dass man ein neues Angebot erwarte.
WIR WERDEN ZUM FINANZMINISTERIUM MARSCHIEREN
Atalay sagte in seiner Erklärung: "Wir sind heute mit den Kommissionsmitgliedern zusammengekommen und haben festgestellt, dass diese Zahlen inakzeptabel sind. Morgen um 11.00 Uhr werden wir uns im Anıt Park versammeln und zum Finanzministerium marschieren. HAK-İŞ und DİSK werden ebenfalls dabei sein." Atalay merkte an, dass Minister Şimşek zwar die Weltwirtschaft gut kenne, es ihm jedoch schwerfalle, die aktuelle Lage in der Türkei zu verstehen.
Atalay betonte, dass sich die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befänden und die Löhne nicht ausreichten. Atalay fügte hinzu: "Zum ersten Mal seit 40 Jahren treten Arbeiter nicht mehr in den öffentlichen Dienst ein, weil die Gehälter zu niedrig sind. Ende Juni werden die Eisenbahnen, gefolgt von den Autobahn- und Maschinen-Chemie-Arbeitern, Streikbeschlüsse fassen. In 15 Tagen werden auch die Forstarbeiter in den Streik treten. Die Regierung muss so schnell wie möglich auf diese berechtigten Forderungen der Arbeiter reagieren."
Während etwa 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf den Abschluss des Tarifverhandlungsprozesses warten, hofft Türk-İş auf die Vorlage eines neuen Angebots.