Unterschiede bei Rentenanträgen nach Antragsjahr sorgen für Debatte
Der Bürgerbeauftragte Mehmet Akarca erklärte, dass die Rentenunterschiede, die bei Anträgen zwischen 2024 und 2025 auftreten, das Gerechtigkeitsempfinden verletzen.
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Die Ombudsstelle (KDK) hat einen Bericht erstellt, der die Rentenunterschiede untersucht, die bei Rentenanträgen in den Jahren 2024 und 2025 entstanden sind. Der Bericht mit dem Titel "Unterschiede bei den Rentenbezügen von Arbeitnehmern je nach Antragsdatum" wurde im Rahmen einer Veranstaltung der Institution der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Bürgerbeauftragte Mehmet Akarca betonte in seiner Rede bei der Vorstellung des Berichts, dass es bei Versicherten im Arbeitnehmerstatus, die abgesehen vom Datum des Rentenantrags alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, zu Rentenunterschieden komme. Akarca erklärte, dass diese Situation bei Bürgern, die ihre Rente planen, für Unsicherheit sorge und die Vorhersehbarkeit des Systems in Frage stelle.
Akarca wies darauf hin, dass man die technischen Gründe für die Schwankungen bei den Rentenbezügen identifiziert habe, und sagte: "Dass aufgrund des Antragsdatums zwischen 2024 und 2025 ein Rentenunterschied von etwa 30 Prozent entsteht, stellt ein Problem für die Gerechtigkeit dar. Der Ruhestand ist ein wichtiger Wendepunkt nach einem langen Arbeitsleben, und solche Unsicherheiten verursachen wirtschaftliche und emotionale Sorgen."
Akarca betonte, dass das Sozialversicherungssystem nicht nur auf technischen Berechnungen basieren dürfe, sondern auch den Grundsätzen von Gerechtigkeit und Gleichheit entsprechen müsse. Er sagte, dass Versicherte, die die Unterschiede bei den Rentenanträgen vermeiden wollten, Anträge stellten, obwohl sie eigentlich noch nicht in Rente gehen wollten, was das Risiko von Schwarzarbeit erhöhe.
Im Bericht wurden Vorschläge gemacht, um die Rentenunterschiede zu beseitigen und ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Akarca sagte: "Es ist unerlässlich, eine klare, einfache und eindeutige gesetzliche Regelung zu haben, die sicherstellt, dass die Rentenbezüge nicht niedriger ausfallen als die im Vorjahr festgesetzten Renten."
Bei der Veranstaltung hielt der Ombudsmann Abdullah Cengiz Makas eine Präsentation zum Bericht. An dem Programm nahmen auch der AKP-Abgeordnete für Samsun, Ersan Aksu, der İYİ-Partei-Abgeordnete für Bursa, Yüksel Selçuk Türkoğlu, die Vorsitzende des Verbandes der Rentner und Arbeitnehmer, Gönül Boran Özüpak, sowie der Vorsitzende des türkischen Rentnerverbandes, Kazım Ergün, teil.