CHP-Abgeordneter Yavuzyılmaz weist auf Ausschreibungen beim TMO hin: 494 von 497 Aufträgen gingen an gezielte Empfänger

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yavuzyılmaz gab bekannt, dass das Bodenamt (TMO) 494 von 497 Ausschreibungen gesetzeswidrig durchgeführt hat, indem es nur bestimmte Unternehmen einlud. Yavuzyılmaz erklärte: „Diese Quote ist die Quote der Feindseligkeit der AKP gegenüber den Landwirten.“

12punto

type="video/mp4" />

This browser does not support the video element.

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yavuzyılmaz deckte in einer bemerkenswerten Rede vor einem Ausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei schwerwiegende Unregelmäßigkeiten bei den Ausschreibungen des Bodenamtes (TMO) auf.

Yavuzyılmaz betonte, dass das TMO eine öffentliche Einrichtung sei, die eigentlich die Landwirte unterstützen sollte, bei den Ausschreibungen jedoch eine Methode verfolge, die weit von Transparenz entfernt sei. Er erklärte, dass 494 der 497 vom Amt durchgeführten Ausschreibungen „an gezielte Empfänger“ vergeben wurden, und betonte, dass diese Praxis eindeutig gegen das Gesetz über das öffentliche Auftragswesen verstoße.

"OBWOHL EINE OFFENE AUSSCHREIBUNG ERFORDERLICH WAR, WURDEN NUR BESTIMMTE UNTERNEHMEN EINGELADEN"

In einer Stellungnahme über seinen Social-Media-Account erklärte Yavuzyılmaz: „Wir haben festgestellt, dass 494 der 497 Ausschreibungen des Bodenamtes, das eigentlich der Freund der Landwirte in schwierigen Zeiten sein sollte, an gezielte Empfänger gingen, bei denen nur bestimmte Unternehmen eingeladen wurden.“

Yavuzyılmaz betonte, dass unter normalen Umständen ein offenes Ausschreibungsverfahren allen Unternehmen die Möglichkeit zur Angebotsabgabe bieten sollte. Er behauptete, dass durch die vom TMO angewandte Methode der Wettbewerb vollständig ausgeschaltet und öffentliche Mittel an bestimmte Kreise umgeleitet würden.

"DIE QUOTE DER GESETZESWIDRIGEN AUSSCHREIBUNGEN LIEGT BEI 99 PROZENT"

In seiner Erklärung sagte Yavuzyılmaz: „Insgesamt 494 von 497 Ausschreibungen wurden gesetzeswidrig durchgeführt. Das bedeutet, die Quote der Vergabe an gezielte Empfänger liegt bei 99 Prozent! Das ist die Quote der Feindseligkeit der AK-Partei gegenüber den Landwirten.“