Zahl der Festnahmen im Fall Güllü auf 5 gestiegen! Eilmeldung der Generalstaatsanwältin

Die Zahl der Festnahmen im Rahmen der Ermittlungen zum Tod der Künstlerin Güllü ist auf 5 gestiegen. Die Generalstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, erklärte: "Niemand hat Zugang zu einem Bericht. Für die Akte gilt eine Geheimhaltungsanordnung. Wir halten sie unter Verschluss. Bisher hat noch niemand die Wahrheit gesagt."

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Im Zuge der Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft von Yalova zum Tod von Gül Tut, die am 26. September aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung eines 6-stöckigen Gebäudes in der Vali Akı Caddesi im Stadtviertel Harmanlar im Bezirk Çınarcık von Yalova stürzte und verstarb, gibt es neue Entwicklungen. Nachdem bereits die Tochter von Tut, Tuğyan Ülkem Gülter, sowie deren Freundin Sultan Nur Ulu, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im selben Raum befunden haben soll, wegen des Verdachts auf "vorsätzliche Tötung" festgenommen worden waren, wurde nun auch Ulus Vater, Arif Ulu, im Bezirk Gebze in der Provinz Kocaeli festgenommen.

Es wurde bekannt, dass Arif Ulu wegen verschiedener Straftaten polizeilich erfasst ist und gegen ihn Maßnahmen zur Bewährungsauflage bestehen.

Mit der Festnahme von zwei weiteren Personen, die nachweislich Kontakt zu Gülter und Ulu hatten, während diese sich in Istanbul aufhielten, stieg die Zahl der in Gewahrsam befindlichen Personen auf 5.

"BISHER HAT NOCH NIEMAND DIE WAHRHEIT GESAGT"

In diesem Zusammenhang betonte die Generalstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, gegenüber Pressevertretern, dass für die Akte eine Geheimhaltungsanordnung bestehe, und nahm Bezug auf Berichte in den Medien über einen angeblichen Bericht des Wissenschaftlichen und Technologischen Forschungsrates der Türkei (TÜBİTAK). Öksüz erklärte, dass es für niemanden möglich sei, auf einen solchen Bericht zuzugreifen.

Generalstaatsanwältin Öksüz wies darauf hin, dass in den Medien viele Informationen ohne Wahrheitsgehalt kursierten, was in der Öffentlichkeit zu falschen Wahrnehmungen führe, und äußerte sich wie folgt:

"Niemand hat Zugang zu einem Bericht. Für die Akte gilt eine Geheimhaltungsanordnung. Wir halten sie unter Verschluss. Bisher hat noch niemand die Wahrheit gesagt", sagte sie.

Öksüz teilte mit, dass der Vorfall, bei dem die Künstlerin Gül Tut ums Leben kam, von Anfang an weder als Sturz noch als Suizid eingestuft wurde, und betonte, dass die verdächtigen Aspekte des Falls untersucht würden.

Zudem gab Öksüz an, dass die festgenommenen Verdächtigen bisher keine Aussagen gemacht hätten und die wahren Hintergründe des Vorfalls noch immer nicht aufgeklärt seien.