Altaylı: Wird Devlet Bahçeli die Benennung einer Straße nach Şeyh Said billigen?

Der Journalist Fatih Altaylı erklärte, dass die Zwangsverwaltung in Diyarbakır plane, eine Straße nach Şeyh Said zu benennen, und äußerte seine Neugier darüber, wie Devlet Bahçeli auf diese Situation reagieren werde.

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Die Nachricht, dass die Zwangsverwaltung in Diyarbakır plant, den Namen von Şeyh Said einer Straße zu geben, hat in politischen Kreisen für Aufsehen gesorgt.

WAS WÄRE, WENN DIE 'DEM' ES GETAN HÄTTE?

Der Journalist Fatih Altaylı kritisierte den Vorstoß der Zwangsverwaltung in Diyarbakır, eine Straße nach Şeyh Said zu benennen, und äußerte sich wie folgt: "Der Name dieses Aufständischen soll in Diyarbakır einer Straße gegeben werden. Und weil ich mich dagegen ausspreche, werde ich beleidigt. Ich sage es ganz offen: Wäre dies nicht ein Gouverneur, der diesen Namen einer Straße geben will, sondern ein gewählter Bürgermeister der HDP oder, mit neuem Namen, der DEM, dann wäre dieser Wunsch ein Grund für eine Amtsenthebung und die Einsetzung eines Zwangsverwalters gewesen."

Altaylı argumentierte, dass die Benennung nach Şeyh Said ein Zeichen für ein geheimes Abkommen vor den Kommunalwahlen sei, und sagte: "Für die AKP ist diese Situation weder überraschend noch unerwartet. Was mich interessiert, ist die Sichtweise von Devlet Bahçeli auf diese Idee. Ich frage mich, wie Devlet Bey die Benennung einer Straße nach Şeyh Said bewertet. Denn wenn dies als normal angesehen wird, könnte der nächste Schritt unvermeidlich ein Öcalan-Boulevard sein, der sich durch die östlichen Provinzen zieht."