Artefakte aus der Hethiterzeit werden in Südkorea ausgestellt
Wie mitgeteilt wurde, sollen mehr als 100 historische Artefakte, die bei archäologischen Ausgrabungen in Çorum – der Heimat antiker Städte wie der hethitischen Hauptstadt Hattuşa sowie Alacahöyük und Şapinuva – entdeckt wurden, sechs Monate lang in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und in der Stadt Gimhae ausgestellt werden.
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Im Rahmen eines zwischen der Stadtverwaltung Çorum und der Stadtverwaltung Gimhae unterzeichneten „Städtepartnerschaftsprotokolls“ sind Vertreter der Museen aus Seoul und Gimhae nach Çorum gereist.
Die koreanischen Museumsmitarbeiter besuchten in Begleitung des stellvertretenden Bürgermeisters von Çorum, Turhan Candan, das Museum von Çorum und erhielten vom Museumsdirektor Metin Çakar sowie dem Leiter der Ausgrabungen in Şapinuva, Doz. Dr. Önder İpek, Informationen zu den Exponaten.
Candan erklärte gegenüber Journalisten, dass Çorum und die Hethiter im Rahmen der Ausstellungen, die am 7. Oktober in Südkorea beginnen, der südkoreanischen Bevölkerung detailliert vorgestellt werden sollen.
Candan wies darauf hin, dass Experten aus Südkorea nach Çorum gekommen seien, um die dort auszustellenden Stücke zu begutachten. Die Inventarisierung werde in Kürze abgeschlossen sein, woraufhin die historischen Artefakte, die vorübergehend nach Südkorea entsandt werden, festgelegt würden.
Der Direktor des Nationalmuseums Gimhae, Yun Hyeung-won, teilte mit, dass die hethitischen Artefakte nach der Ausstellung in Gimhae im Oktober ab März 2025 in der Hauptstadt Seoul der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Hyeung-won betonte, dass hethitische Artefakte erstmals im Ausland in Südkorea ausgestellt würden und man sehr gespannt darauf sei.
Die Direktorin des Museums in Seoul, Jiyeon Kim, merkte an, dass die Artefakte aus der Hethiterzeit im Rahmen einer schönen Ausstellung dem südkoreanischen Volk nähergebracht werden.