Botschafter in Peking, Musa, ruft zu akademischer und kultureller Zusammenarbeit mit China auf
Der türkische Botschafter in Peking, İsmail Hakkı Musa, hat dazu aufgerufen, durch die Entwicklung von Kooperations- und Dialogmechanismen in akademischen und kulturellen Bereichen zur Stärkung des Austauschs und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern beizutragen.
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Der türkische Botschafter in Peking İsmail Hakkı Musa, sprach auf dem 3. Internationalen Forum der Dekane von Literaturakademien, das in China vom Verband der Literatur- und Kunstkreise Peking und der Pekinger Lao She Literaturakademie organisiert wurde.
Musa wies darauf hin, dass die Türkei und China auf eine lange Geschichte der Interaktion zurückblicken können, die bis zur Seidenstraße reicht, und dass beide Kulturen über Jahrhunderte hinweg durch Handel, Philosophie, Kunst und Literatur miteinander verwoben waren. „Es liegt in unserer Verantwortung, den neuen Generationen die türkische und chinesische Zivilisation sowie die Verbindungen zwischen ihnen zu vermitteln“, sagte er.
Musa betonte, er sei davon überzeugt, dass der reiche literarische Schatz beider Länder zur Entwicklung des kulturellen Austauschs und des gegenseitigen Verständnisses beitragen werde, wodurch sich beide Völker in den Bereichen Geschichte und Kultur besser kennenlernen könnten.
Musa wies darauf hin, dass Universitäten und Forschungsinstitute in der Türkei neben dem Chinesischunterricht auch umfassende Programme in den Bereichen chinesische Literatur, Philosophie und Geschichte anbieten. Er erklärte, dass Chinesisch an zehn türkischen Universitäten gelehrt werde und zudem als Wahlfach an weiterführenden Schulen angeboten werde.
Musa erklärte, dass in der Türkei an der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ), der Boğaziçi-Universität, der Yeditepe-Universität Istanbul sowie an der Okan-Universität Istanbul vier Konfuzius-Institute gegründet wurden und die Türkei 2021 in Peking das Yunus-Emre-Institut für türkische Kultur eröffnet hat.
TÜRKEI UND CHINA SOLLTEN GEMEINSAM EINE UNIVERSITÄT GRÜNDEN
Musa wies auf die Bedeutung der Förderung des akademischen Dialogs zwischen Denkfabriken, Forschungszentren und Universitäten im Hinblick auf das globale und regionale Gewicht sowie die strategische Partnerschaft beider Länder hin und betonte: „Die Türkei und China sollten gemeinsam eine Universität gründen und Fonds für gemeinsame akademische Arbeiten einrichten.“
Musa erwähnte, dass es in der Türkei wertvolle Forscher im Bereich der Sinologie gebe, und schlug vor, unter deren Beteiligung gemeinsame Seminare, themenspezifische Konferenzen und Workshops zu organisieren sowie zweisprachige Fachzeitschriften herauszugeben.
Musa wies darauf hin, dass die Schaffung von Kooperationsmechanismen im akademischen und kulturellen Bereich den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Experten fördern werde, und betonte, dass dies beiden Seiten zugutekommen würde.
Vom türkischen Verlag Kırmızı Kediund der Pekinger Lao-She-Literaturakademie begrüßte Musa das unterzeichnete Kooperationsabkommen und erklärte, dass dadurch bedeutende Werke der türkischen Literatur chinesischen Lesern und Werke der chinesischen Literatur türkischen Lesern zugänglich gemacht werden könnten.
Musa schloss seine Worte mit der Hoffnung, in Zukunft eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Türkei und China in den Bereichen Literatur, Kultur und Kunst zu erleben.