Fatih Altaylı: Erbakans „Istanbul-Bedingung“ sorgt für Diskussionen
Der Journalist Fatih Altaylı bewertet in seinem heutigen Artikel die „Istanbul-Bedingung“, die der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, bei seinem Treffen mit dem AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan stellte, und wirft die Frage auf: „Ist das, was Erbakan betreibt, Verhandlung oder Erpressung?“
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Die „Istanbul-Bedingung“ bei dem Treffen zwischen dem Vorsitzenden der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, und dem AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan rückte in den Vordergrund.
Der Journalist Fatih Altaylı wies in seinem heutigen Artikel darauf hin, dass der Vorteil, den die AKP durch das Nichtantreten der DEM in Istanbul erlangt hatte, durch eine Kandidatur der YRP, deren Wähleranteil auf 4 Prozent geschätzt wird, verloren geht. In seinem Text äußerte er die Ansicht, dass Erbakan versuche, das Ergebnis der vorangegangenen Wahl, bei der seine Partei nur 5 Abgeordnete ins Parlament entsenden konnte, mit diesem Angebot bei den Kommunalwahlen auszugleichen.
„MANCHE NENNEN ES ERPRESSUNG“
Altaylı schrieb: „Erbakan weiß das auch; er nutzt die Gelegenheit, die Regierung an der Angel zu haben, und fordert einige Gemeinden außerhalb Istanbuls sowie einige Bezirke in Istanbul selbst. In gewisser Weise möchte er die schwierige Situation, die seine Partei bei den Parlamentswahlen erlebt hat, kompensieren. Manche nennen das ‚Erpressung‘. Ich nenne es ‚Politik‘.“