Kadıoğlu erklärt die Lösung für Istanbuls Staudämme: Schwammstadt
Prof. Dr. Mikdat Kadıoğlu hat seine Vorschläge bezüglich der Staudämme in Istanbul und der drohenden Wasserknappheit dargelegt.
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Während die Regenfälle in Istanbul die Stadt lahmlegen, haben sie kaum Auswirkungen auf die Staudämme. Mikdat Kadıoğlu, Professor für Meteorologie und Katastrophenmanagement, teilte seine Vorschläge für die fast leeren Staudämme Istanbuls in den sozialen Medien.
Prof. Dr. Mikdat Kadıoğlu wies darauf hin, dass die Ursache für die Wasserknappheit, die Istanbul derzeit erlebt und die in den kommenden Jahren voraussichtlich häufiger auftreten wird, die zunehmende Betonierung der Stadt ist. Kadıoğlu betonte, dass das Wasser aufgrund der Versiegelung nicht in die Stauseen gelangt, und schrieb dazu:
"In Istanbul regnet es stark, aber in den Staudämmen gibt es keinen nennenswerten Anstieg. Selbst wenn es den ganzen Tag über Istanbul regnet, reicht es nicht einmal für einen Tagesbedarf an Wasser! Denn überall ist Beton; weder der Oberflächenabfluss noch das im Boden versickernde Wasser erreichen die Stauseen. Leider ist die einzige Lösung, die Stadt nach dem Erdbeben als Schwammstadt neu zu gestalten!"
Auf den Tweet eines Followers, der ihn als pessimistisch bezeichnete, antwortete Kadıoğlu wie folgt:
"Realistisch zu sein ist die Grundvoraussetzung für jede Lösung. Es regnet seit zwei Tagen in Istanbul, aber es ist nicht einmal Wasser für einen Tag in den Staudämmen angekommen. Manchmal führen Überschwemmungen um die Staudämme herum zu Verwüstungen, aber im Staudamm selbst kommt kein Tropfen an. Istanbul wird so umgestaltet und zubetoniert, dass das Regenwasser direkt in die Kanalisation geleitet wird. Das muss zuerst gestoppt werden."