Murat Yetkins Kommentar zum '1. April': 'Wenn İmamoğlu trotz der Hindernisse gewinnt...'
Der Journalist und Autor Murat Yetkin äußerte sich sechs Tage vor den Kommunalwahlen zu deren Bedeutung. Yetkin erklärte, dass die Türkei am Morgen des 1. April in ein völlig neues politisches Umfeld und neue politische Machtverhältnisse erwachen werde, sollte der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, die Wahl gewinnen.
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Der Journalist Murat Yetkin bewertete gestern die Kritik von Staatspräsident und AKP-Parteichef Recep Tayyip Erdoğan an der geringen Teilnehmerzahl bei einer Wahlkampfveranstaltung.
Yetkin äußerte dazu: „Hat er das gesagt, weil er seinem Zorn nachgegeben hat, oder um seinen Wählern die Botschaft zu vermitteln: ‚Die Lage ist ernst, lasst euch nicht auf den Wettbewerb ein, stürmt die Wahlurnen‘? Das ist diskussionswürdig…“
„WENN İMAMOĞLU GEWINNT...“
In seinem weiteren Text schrieb Yetkin:
„Erdoğan stellt sich İmamoğlu bei der Istanbul-Wahl, die er um jeden Preis gewinnen will, nicht nur mit seinen politischen Verbündeten entgegen, sondern mit allen Mitteln des Staates. Dass Şimşek, Fidan und Yerlikaya die Aufgabe übernommen haben, Kurum wie bei einem Pflichtdienst im Osten zur Seite zu stehen, ist ein Beispiel dafür. Fast alle Oppositionsparteien wetteifern zudem darum, İmamoğlu und der CHP einen Denkzettel zu verpassen. Hinzu kommen Gruppen innerhalb der CHP, die ihre eigenen fraktionellen Interessen in den Vordergrund stellen und versuchen, ihn zu untergraben. Wenn İmamoğlu trotz all dieser Hindernisse gewinnt, wird die Türkei am Morgen des 1. April in ein völlig neues politisches Umfeld und neue politische Machtverhältnisse erwachen.“