Scharfe Kritik von Kemal Okuyan zur Iran-Israel-Spannung: „Hinterfragen Sie den Mythos vom Blechofenrohr“
Der Generalsekretär der TKP, Kemal Okuyan, äußerte sich zur Iran-Israel-Spannung und bewertete die in den Medien kursierenden Kommentare über den „Zusammenbruch des Eisernen Doms“. Okuyan kritisierte scharf: „Man sollte vielmehr den Mythos vom Blechofenrohr hinterfragen.“
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Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP), Kemal Okuyan, hat eine bemerkenswerte Erklärung zur in den letzten Tagen erneut eskalierten Iran-Israel-Spannung und dem damit verbundenen Mediendiskurs in der Türkei abgegeben. Mit Bezug auf die in den Medien häufig zu findenden Kommentare, wonach der „Mythos vom Eisernen Dom zusammengebrochen sei“, betonte Okuyan, dass das, was eigentlich hinterfragt werden müsse, die jahrelang unterschätzte Verteidigungskapazität des Iran sei.
In seiner Erklärung sagte Okuyan: „Unsere Medien haben begonnen zu sagen, der ‚Mythos vom Eisernen Dom sei zusammengebrochen‘. Sie sollten lieber den Mythos vom ‚Blechofenrohr‘ hinterfragen. Waffen zu preisen ist niemals unsere Aufgabe, aber es ist beschämend, dass ‚Experten‘, die sich jahrelang über die iranische Armee lustig gemacht haben, nun anfangen, mit ihrem vermeintlichen Wissen über die ballistischen Raketen des Iran zu prahlen“, so seine Worte.
Der TKP-Vorsitzende kritisierte zudem, dass Waffentechnologie als Propagandamaterial missbraucht werde. Er betonte, dass Krieg in keiner Weise legitimiert werden könne und dass die imperialistischen Abrechnungen im Nahen Osten den Völkern nur Zerstörung brächten. Okuyan erklärte, dass einige Personen, die in der Türkei in den Medien und als „Experten“ in Erscheinung treten, die Öffentlichkeit jahrelang mit einem Tonfall in die Irre geführt hätten, der die militärische Stärke des Iran herabwürdigte, und nun durch einen Wechsel ihres Diskurses eine neue Art von „Besserwisserei“ an den Tag legten.