Scharfe Kritik von Ruşen Gültekin an Erdoğans „Hidschra“-Aussage! „Bei Gott, wir sind verloren, bei Gott, wir sind verloren“

Die Aussage von Präsident und AKP-Vorsitzendem Erdoğan, dass man die syrischen Flüchtlinge in der Türkei „nicht wegschicken werde“, sowie seine Einordnung der Migration als „Hidschra von Mekka nach Medina“ haben für Diskussionen gesorgt. Der Jurist Ruşen Gültekin äußerte auf Social Media scharfe Kritik.

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Die Äußerungen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Rahmen des „Programms für das Migrationsmanagement der Türkei im türkischen Jahrhundert“ haben in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt.

Erdoğan gab in seiner Rede an, dass die Zahl der Migranten in der Türkei bei 4 Millionen 33 Tausend liege, und betonte in Bezug auf syrische Flüchtlinge: „Wir werden sie nicht wegschicken.“

Erdoğan, der die Migration als „Hidschra von Mekka nach Medina“ bezeichnete, unterstrich, dass die Türkei einen „Ensar“-Ansatz (Ansatz der Helfer) verfolge. Auf diese Aussagen von Präsident Erdoğan reagierte der Jurist Ruşen Gültekin mit scharfer Kritik.

Gültekin äußerte in seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Account seine Besorgnis über die Migrationspolitik mit den Worten: „Wenn das auf staatlicher Ebene so aufgefasst wird, dann sind wir verloren. Die ganze Welt kann in die Türkei migrieren. BEI GOTT, WIR SIND VERLOREN, BEI GOTT, WIR SIND VERLOREN.“

WAS WAR PASSIERT?

Präsident Erdoğan hatte in seiner Rede daran erinnert, dass es weltweit mehr als 281 Millionen Migranten und fast 120 Millionen Flüchtlinge gebe und dass jede Minute 20 Menschen aufgrund von Konflikten ihre Heimat verlassen müssten, und betonte zudem, dass Migration zu einer globalen Krise geworden sei.

Es wird erwartet, dass das Thema Migration auch in der kommenden Zeit ein wichtiges Tagesordnungsthema in der Innen- und Außenpolitik der Türkei bleiben wird.