İdil Türkmenoğlu und Yonca İnal waren zu Gast bei „Filtresiz“ mit Özge Uzun

Die Gäste der dieswöchigen Ausgabe der Sendung „Filtresiz“, die von der bekannten Fernsehpersönlichkeit, Journalistin und Autorin Özge Uzun moderiert wird, waren die Schauspielerin, Regisseurin und Programmkoordinatorin Yonca İnal sowie die Dozentin İdil Türkmenoğlu.

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12punto-Zuschauer konnten in der Sendung 'Filtresiz mit Özge Uzun' die Schauspielerin, Regisseurin und Programmkoordinatorin Yonca İnal sowie die Dozentin İdil Türkmenoğlu begrüßen. 

Yonca İnal äußerte sich zur Schauspielausbildung und betonte, dass diese multidisziplinär gestaltet sein müsse.

WIE SIEHT IHR AUSBILDUNGSPROGRAMM AUS? 

Auf die Frage von Özge Uzun, wie ihr Ausbildungsprogramm gestaltet sei, erklärte İnal, dass das Programm aus Workshops bestehe, deren Anteile je nach Altersgruppe festgelegt seien, und sagte: "Wir bieten zu 60 bis 70 Prozent schwerpunktmäßig Schauspielunterricht an. Die restlichen 30 Prozent entfallen auf Nebendisziplinen."

İnal betonte, dass diese Nebendisziplinen die Schauspielausbildung unbedingt bereichern müssten, und fügte hinzu, dass Themen wie Tanz, Musik, Berufsethik, soziale Kompetenzen, Diktion, Synchronsprechen, bildende Kunst und Design ebenfalls Teil des Programms seien. "Eigentlich ergänzen sich alle innerhalb eines Hauptthemas und unterstützen die schauspielerische Arbeit", fügte İnal hinzu und erklärte, dass alle Disziplinen eng mit der Schauspielerei verknüpft sein sollten.

ÜBER KINDERERZIEHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Dozentin İdil Türkmenoğlu, ein weiterer Gast der Sendung Filtresiz mit Özge Uzun, äußerte sich zur Kindererziehung und -entwicklung.

Türkmenoğlu sagte: "Zunächst einmal haben wir unsere Vision darauf aufgebaut, gute Menschen heranzuziehen. Das ist einer der wichtigsten Werte für uns." Sie betonte, dass sie darauf abzielten, den Kindern in der Ausbildung nicht nur akademisches Wissen, sondern auch menschliche Werte zu vermitteln.

Anhand von Beispielen für die Beziehungen der Kinder untereinander fügte Türkmenoğlu hinzu: "Die 5- bis 18-Jährigen beschützen einander, gehen gut mit Tieren um und sind gemeinsam mit Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen in einer Klasse. Das schafft ein starkes Umfeld der Solidarität und des Respekts unter den Kindern."

Bezüglich des Identitätsbildungsprozesses von Kindern in der Pubertät erklärte Türkmenoğlu: "Wenn wir den Kindern die Möglichkeit geben, auf die Bühne zu gehen, und ihre Leistungen jede Woche beklatschen, helfen wir ihnen, ihre Identität zu stärken."

Darüber hinaus betonte Türkmenoğlu, dass sie den Ansatz von Arda Aydın zur Verbesserung musikalischer Darbietungen übernommen hätten und dass solche Erfolge das Selbstvertrauen der Kinder stärkten.

 Yonca İnal erklärte ihrerseits, dass die Wahl der richtigen Ausbilder in der Schauspielausbildung von entscheidender Bedeutung sei. İnal sagte: "Zunächst einmal ist es nicht einfach, in diesem Bereich einen guten Platz zu finden. Deshalb muss man auf die Qualifikationen der Ausbilder achten." İnal betonte, dass ein Abschluss im Fach Schauspiel nicht automatisch bedeute, dass man auch als Ausbilder geeignet sei, und hob hervor, dass Absolventen zunächst einmal Kandidaten für die Schauspielerei seien.

"Um Ausbilder zu werden, muss man zusätzlich eine Reihe von Schulungen durchlaufen", sagte İnal und erklärte, dass diejenigen, die den Schauspielberuf vermitteln, eine pädagogische Ausbildung absolviert haben sollten.