Welche böse Überraschung erwartet die İYİ Parti am 31. März? 'Der Schuss könnte nach hinten losgehen'
Der Journalist Murat Yetkin bewertet in seinem Artikel mit dem Titel „Die Gefahr, die auf die İYİ Parti wartet, und die unfaire Politik gegenüber kurdischen Wählern“: „Die böse Überraschung, die die İYİ Parti bei den Kommunalwahlen am 31. März erwartet, könnte darin bestehen, keine Mitglieder in die Gemeinderäte entsenden zu können. Die İYİ Parti könnte bei dem Versuch, mehr zu gewinnen, das verlieren, was sie bereits hat.“
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Im Vorfeld der Kommunalwahlen sorgen die Vorstöße der Vorsitzenden der İYİ Parti, Meral Akşener, für Aufmerksamkeit.
Während Akşener in ihren Wahlkampfreden die Opposition ebenso häufig kritisiert wie die Regierung, beschreibt der Journalist Murat Yetkin die böse Überraschung, die die İYİ Parti bei den Kommunalwahlen am 31. März erwartet.
"SIE BEZIEHEN OFFEN STELLUNG"
Yetkin stellt fest, dass sich die İYİ Parti bei den Wahlen am 31. März in die Reihe der Parteien eingereiht hat, die keine Stimmen von kurdischen Wählern erwarten, und schreibt: "Die Politik der İYİ Parti gegenüber kurdischen Wählern kann nicht als unfair bezeichnet werden; in dieser Hinsicht zeigt sie keine Heuchelei, sie beziehen offen Stellung. Doch eine böse Überraschung, die die İYİ Parti bei den Kommunalwahlen am 31. März erwartet, könnte darin bestehen, keine Mitglieder in die Gemeinderäte entsenden zu können. Die İYİ Parti könnte bei dem Versuch, mehr zu gewinnen, das verlieren, was sie bereits hat."
"HÄNGT DAVON AB, OB SIE DIE 10-PROZENT-HÜRDE ÜBERWINDEN..."
Yetkin merkt an, dass es für Parteien, die nicht 10 Prozent der Stimmen erreichen, kaum möglich erscheint, Mitglieder in die Gemeinderäte zu entsenden: "Bei den vorangegangenen Wahlen konnten die Mitglieder der İYİ Parti beispielsweise in Istanbul in die Stadt- und Bezirksgemeinderäte einziehen, da sie auf den Listen der CHP kandidierten. Daher scheint der Einzug der İYİ-Parti-Mitglieder in die Gemeinderäte davon abzuhängen, ob sie in der jeweiligen Wahlregion die 10-Prozent-Hürde überwinden", so seine Einschätzung.