Wird Erdoğans Wahlplan aufgehen? 'Er wird den IWF noch vermissen lassen...'
Der Journalist Murat Yetkin weist darauf hin, dass die auf Anweisung Erdoğans freigelassenen Thailänder die AKP-Wähler nicht einmal zu einem Zehntel so sehr beschäftigen wie die Frage nach der Höhe des Mindestlohns, und warnt, dass nach den Wahlen Sparmaßnahmen folgen könnten, die den IWF noch vermissen lassen werden.
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Der Journalist Murat Yetkin befasst sich in seinem heutigen Artikel mit den Kommunalwahlen und der Politik zur Inflationsbekämpfung, die auf die Zeit nach den Wahlen verschoben wurde.
"WIRD DEN IWF VERMISSEN LASSEN"
Yetkin schreibt: „Präsident Tayyip Erdoğan übt innenpolitischen Druck aus, wann immer er keine Erfolgsmeldungen aus der Außenpolitik vorweisen kann. Da seine Versuche, durch Verfassungsänderungen von der Wirtschaft abzulenken, ins Leere laufen, lassen sich trotz aller Medienoperationen die Sparmaßnahmen für 2024, die den IWF und Ähnliches noch vermissen lassen werden, nicht mehr verbergen“, und fügt hinzu:
"PLAN FÜR DIE KOMMUNALWAHLEN"
„Die Freilassung der Thailänder auf Anweisung Erdoğans beschäftigt selbst die treuesten AKP-Wähler in der Türkei nicht einmal zu einem Zehntel so sehr wie die Frage, was aus den Renten und dem Mindestlohn wird“, so Yetkin. „Was bleibt, wenn Erdoğan nicht heute oder morgen ein weiteres Kaninchen aus dem Hut zaubert, ist erneut das Schicksal der Wirtschaft.“
Abschließend sagt Yetkin: „Das sind noch unsere guten Tage. Erdoğan schmiedet Pläne, um die Wahlen am 31. März zu gewinnen. Dass danach Sparmaßnahmen folgen, die den IWF noch vermissen lassen werden, sollte niemanden überraschen.“