25 bei den Saraçhane-Protesten inhaftierte Jugendliche freigelassen

Die 25 Jugendlichen, die bei Protesten gegen die Operationen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) in Saraçhane festgenommen wurden, wurden unter gerichtlichen Auflagen freigelassen. Das Gericht begründete die Entscheidung mit der Dauer der Untersuchungshaft und dem Vorliegen der Beweise.

12punto

In Istanbul-Saraçhane wurde die Freilassung von 25 jungen Angeklagten beschlossen, die nach den Protesten gegen die Operationen der Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) festgenommen und inhaftiert worden waren.

Das 26. Strafgericht erster Instanz von Istanbul entschied unter Berücksichtigung der bereits verbüßten Untersuchungshaft sowie der Tatsache, dass die Beweiserhebung abgeschlossen ist, dass die Fortdauer der Haft unverhältnismäßig sei und die Freilassung der Angeklagten unter gerichtlichen Auflagen erfolgen könne.

NÄCHSTE ANHÖRUNG AM 19. SEPTEMBER

Das Gericht ordnete an, dass ein Haftbefehl zur sofortigen Freilassung der Angeklagten ausgestellt wird, sofern sie nicht aus anderen Gründen inhaftiert oder verurteilt sind. Zudem wurde beschlossen, die zuvor gegen die Angeklagten verhängten Maßnahmen wie das Verbot, die Wohnung zu verlassen, sowie das Ausreiseverbot aufzuheben. Diese Entscheidung wurde damit begründet, dass die Mehrheit der Angeklagten Studenten sind und Nachweise über ihr Studium im Ausland vorgelegt haben.

Unterdessen vertagte das Gericht die Verhandlung auf den 19. September 2025 um 09:30 Uhr. Es wurde bekannt, dass die Angeklagten und ihre Anwälte das Recht haben, innerhalb von zwei Wochen gegen die Freilassungsentscheidungen Einspruch einzulegen.