60-seitiger Prozessbericht der AKP liegt vor: Auffällige Details zu 'Recht auf Hoffnung' und 'SDF'

Als Teil des Imralı-Prozesses und der neuen Initiative zur Terrorbekämpfung hat die AKP ihren 60-seitigen Bericht im Parlament vorgelegt. Die Details des Berichts sind nun bekannt.

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Der neue Öffnungsprozess, der im Einklang mit dem Ziel der Türkei für eine 'terrorfreie Türkei' eingeleitet wurde, wird in der im türkischen Parlament (TBMM) eingerichteten Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie zügig fortgesetzt. In diesem Prozess legen die Parteien weiterhin ihre Berichte vor. Zuletzt hat die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) ihren aus 15 Kapiteln und 60 Seiten bestehenden Bericht dem Parlament vorgelegt.

Nach Informationen, die NTV vorliegen, enthält der Bericht keinen expliziten Schwerpunkt auf das "Recht auf Hoffnung", zudem wird die Einhaltung des Abkommens vom 10. März durch die SDF zur Bedingung gemacht.

In dem Bericht, in dem Vorschläge für notwendige Maßnahmen innerhalb des Strafrechtssystems zur Integration von Mitgliedern der Terrororganisation PKK aufgeführt sind, wird darauf hingewiesen, dass eine eigenständige, spezielle gesetzliche Regelung für eine sich selbst auflösende Terrororganisation angemessen wäre.

Im Bericht wird zudem gefordert, dass die Terrororganisation SDF das Abkommen vom 10. März einhalten muss, welches die Integration in die Regierung von Damaskus vorsieht. Am Ende des Berichts liegt ein Schwerpunkt auf der Rehabilitation von PKK-Terroristen.

MIT GEMEINSAMER ZUSAMMENARBEIT VON MHP UND AKP EINGELEITET

Der Beginn des Prozesses erfolgte durch eine gemeinsame Initiative des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli und des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Der zweite Öffnungsprozess vertieft sich durch die Arbeit der im Parlament eingerichteten Kommission weiter. Die Kommission zielt darauf ab, kritische Schritte für die Terrorbekämpfung und den gesellschaftlichen Konsens zu unternehmen.

DIE DELEGATION NACH IMRALI

Einige der in der Kommission vertretenen Parteien waren direkt in den Prozess auf Imralı eingebunden. Hüseyin Yayman von der AKP, Feti Yıldız von der MHP und Gülistan Koçyiğit von der DEM reisten zur Insel Imralı, um sich mit Abdullah Öcalan zu treffen. Dieses Treffen bildete einen wichtigen Schritt im Prozess für eine 'terrorfreie Türkei'. Die CHP und die Yeni-Yol-Gruppe waren jedoch nicht Teil dieser Delegation und beteiligten sich nicht an diesem Prozess.

EIN TEIL DER IMRALI-PROTOKOLLE WURDE VERÖFFENTLICHT

Der Großteil der Protokolle zu den Gesprächen auf Imralı wurde unter Verschluss gehalten. Um jedoch zur Transparenz des Prozesses beizutragen, wurde lediglich eine vierseitige Zusammenfassung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

AUCH DIE CHP HAT EINEN BERICHT VORGELEGT

Eine weitere Partei, die der Kommission einen Bericht vorlegte, war die Republikanische Volkspartei (CHP). Im Gegensatz zu den anderen Parteien reichte die CHP ihren selbst erstellten Bericht beim Parlamentspräsidium ein.