ABB beantragt Zeugenaussage von Bülent Arınç gegen Melih Gökçek!

Nach einer Entscheidung des Staatsrats hat die Stadtverwaltung von Ankara (ABB) bei der Staatsanwaltschaft beantragt, Bülent Arınç als Zeugen im Fall gegen Melih Gökçek anzuhören.

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Nachdem der Staatsrat die Entscheidung des Innenministeriums aufgehoben hat, keine Ermittlungen gegen Melih Gökçek zuzulassen, hat die Stadtverwaltung von Ankara (ABB) bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara beantragt, den ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç als Zeugen zu vernehmen. Arınç hatte in einer früheren Erklärung behauptet, der ehemalige Oberbürgermeister von Ankara, Melih Gökçek, habe „Ankara parzellenweise verkauft“.

Gökçek kommentierte die Aussagen von Bülent Arınç mit den Worten: „Von Zeit zu Zeit drückt jemand irgendwo auf den Knopf, und Bülent Bey spricht.“ Gökçek betonte jedoch, dass er sich nicht auf eine Debatte über dieses Thema einlassen werde: „Bülent Arınç ist Mitglied der AK-Partei, und ich bin ebenfalls Mitglied der AK-Partei. Wenn ich innerhalb der Partei einen Streit anzettele, wird mein Präsident darüber verärgert sein; das halte ich für unangemessen.“

„NICHT EIN EINZIGER STAATSANWALT HAT MICH ZUR AUSSAGE GELADEN“

Bülent Arınç erklärte seinerseits, dass trotz der zehn Jahre, die seit seiner Aussage, Gökçek habe „Ankara parzellenweise verkauft“, vergangen seien, keinerlei juristische Schritte unternommen worden seien. Er wies die in den sozialen Medien kursierenden Behauptungen, er sei „zur Aussage geladen worden, sei aber nicht erschienen“, entschieden zurück und sagte: „Nicht ein einziger Staatsanwalt hat mich geladen. Wenn ich geladen werde, bin ich bereit, das zu sagen, was ich weiß.“

ARINÇ WIRD ZEUGE

Die Stadtverwaltung von Ankara hat nach der Entscheidung des Staatsrats bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara den Antrag gestellt, Bülent Arınç als Zeugen im Fall gegen Melih Gökçek anzuhören.