Abdulkadir Selvi: 'İmamoğlu beginnt, für die CHP zu einem Existenzproblem zu werden'

Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi erklärte in seiner heutigen Kolumne, dass der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, 'die Partei in den Abgrund treibe' und 'begonnen habe, für die CHP zu einem Existenzproblem zu werden'.

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Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi thematisierte in seiner heutigen Kolumne die Kritik an Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, die bei einem viel diskutierten Treffen von 11 CHP-Abgeordneten im türkischen Parlament geäußert wurde.

Selvi schrieb: „Die Bürgermeisterkandidaten stehen nicht mit Özgür Özel, sondern mit Ekrem İmamoğlu in Kontakt. Das führt zu einer Doppelspitze und Unruhe in der Partei. Deshalb ist das, was bei dem Treffen der 11 CHP-Abgeordneten an Kritik geäußert wurde, nur die Spitze des Eisbergs“ und führte weiter aus:

„1- Ekrem İmamoğlu ist nicht größer als die CHP. İmamoğlu treibt die Partei in den Abgrund. Er beginnt, für die CHP zu einem Existenzproblem zu werden.

2- Die Polemik, in die er mit der İYİ Parti eingetreten ist, ist nicht richtig. Mühsam geschmiedete Bündnisse werden leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Er tut dies aus persönlichem Ehrgeiz.

3- In der CHP-Fraktion herrscht unter den Abgeordneten große Unzufriedenheit darüber. Es wird sogar über einen Rückzug İmamoğlus nachgedacht.“

Selvi betonte zudem, dass in der CHP alle Fäden „in İmamoğlus Hand“ lägen, und fügte hinzu:

„Das sind die Sorgen einer Gruppe von CHP-Abgeordneten. Aber haben sie die Macht, İmamoğlu aufzuhalten? Ich glaube nicht. Doch wenn es so weitergeht, wird İmamoğlu bei der nächsten Wahl ihre Wiederwahl als Abgeordnete verhindern. Denn in der CHP liegen alle Fäden in İmamoğlus Hand. Özgür Özel kann gegen den Willen von İmamoğlu nicht einmal einen Bürgermeisterkandidaten bestimmen.“