Ahmet Davutoğlu äußert sich zu Gesprächen mit der DEVA-Partei: Wird es eine Fusion geben?

Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, hat sich zu den Fusionsgesprächen mit der DEVA-Partei geäußert. Davutoğlu erklärte, man habe einen Vorschlag für eine Fusion unterbreitet, doch die DEVA sei dazu noch nicht bereit.

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Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, nahm an der Sendung „Yeni Bir Sabah“ teil, die von İsmail Küçükkaya auf Halk TV moderiert wird, und bewertete die Gespräche über eine Fusion mit der DEVA-Partei.

Davutoğlu betonte, dass sie zu jedem Opfer bereit seien, hob jedoch die Zurückhaltung der DEVA bezüglich einer Fusion hervor und sagte: „Wir haben gesagt: Wenn es eine Fusion mit der DEVA sein soll, dann eine Fusion, oder wir bilden eine Fraktion mit der Saadet-Partei.“ 

NAMENSÄNDERUNG UND FRAKTIONSBILDUNG

Davutoğlu erklärte, dass sie im Fusionsprozess auch beim Namen Flexibilität gezeigt hätten: „Ich habe gesagt, wenn der Name Gelecek-Partei bleibt, soll Babacan Vorsitzender werden; wenn der Name DEVA-Partei bleibt, soll Davutoğlu Vorsitzender werden.“ Zudem äußerte er sich offen für die Option, eine Fraktion mit der DEVA zu bilden.

Ahmet Davutoğlu führte seine Worte wie folgt fort: 

„Ich habe es Herrn Babacan gestern Abend auch gesagt: Die Fraktionsfrage ist für uns akzeptabel, aber wir haben derzeit eine bestehende Fraktion mit der Saadet-Partei, und diese funktioniert sehr gut.“ 

Davutoğlu berichtete auch von einem Gespräch, das er mit dem Vorsitzenden der Saadet-Partei, Temel Karamollaoğlu, geführt hatte. Er teilte Karamollaoğlu mit, dass ihre einjährige Verpflichtung abgelaufen sei und die Fraktionsstruktur zwar fortbestehen werde, sie jedoch forderten, dass auch der Name Gelecek-Partei verwendet werde.

WIRD ES EINE FUSION MIT DER DEVA-PARTEI GEBEN? 

Davutoğlu betonte, dass die Gelecek-Partei für jede Option offen sei, was eine Fusion angehe, und sagte: „Hauptsache, es wird ein Bedarf an einer Mitte-Rechts-Kraft gegenüber der AKP-CHP-Polarisierung im Parlament gedeckt.“ Er stellte jedoch fest, dass die DEVA für eine Fusion noch nicht bereit sei und in dieser Angelegenheit weitere Beratungen erforderlich seien.

Zusammenfassend erklärte Ahmet Davutoğlu, dass sie im Fusionsprozess alle Optionen bewertet hätten, die DEVA jedoch derzeit nicht dazu bereit sei.