Ahmet Davutoğlu: 'Wenn es in Syrien einen Erfolg gibt, dann gehört er mir und Erdoğan'

Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, erklärte in einer Stellungnahme zu den Entwicklungen in Syrien: „Wenn es einen Erfolg gibt, dann gehört er uns allen, allen voran Erdoğan.“ Er betonte zudem, dass die Assad-Regierung den Preis dafür zahle, nicht auf die Türkei gehört zu haben.

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Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, hat sich zu den jüngsten Entwicklungen in Syrien geäußert. Nach dem Sturz der Assad-Regierung und der Einnahme der Hauptstadt Damaskus durch die Terrororganisation HTS sagte Davutoğlu: „Assad wusste, dass er an diesem Punkt landen würde, wenn er nicht auf die Warnungen der Türkei hören würde. Hätte er zugehört, könnte in einem mit seinem Volk versöhnten Damaskus heute vielleicht eine Demokratie existieren, die als Vorbild für den Nahen Osten dienen könnte.“

Davutoğlu, der in der Vergangenheit als Ministerpräsident und Außenminister in AKP-Regierungen tätig war, äußerte sich zur Lage in Syrien wie folgt: „Wenn es einen Erfolg gibt, dann gehört er uns allen, allen voran Herrn Erdoğan.“

'WÄRE DIE TÜRKEI AN ASSADS SEITE GEWESEN...'

Davutoğlu betonte die Bedeutung der Haltung gegen Assad für die Türkei und unterstrich, dass die Türkei eine richtige Strategie verfolgt habe: „Wäre die Türkei an Assads Seite gewesen, würden heute vielleicht nicht nur Assads Statuen, sondern auch Erdoğans Fotos verbrannt werden.“