Akit-Kolumnist fordert Erdoğan zur Ernennung eines Nachfolgers auf: 'Wenn das Volk das noch einmal versucht...'
Der Akit-Kolumnist İdris Günaydın verfasste einen Artikel, in dem er die Kommunalwahlen am Beispiel von Giresun analysierte. Günaydın erklärte: "Das Schwierigste war, auf Tayyip Beys Wohlwollen zu verzichten und ihn nicht zu wählen. Doch bei dieser Wahl ist es dem Volk gelungen."
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Der Akit-Kolumnist İdris Günaydın kommentierte die Kommunalwahlen in seiner Kolumne mit dem Titel "Warum haben wir in Giresun verloren?".
"WAS DANACH KOMMT, IST EINE KATASTROPHE"
Günaydın stellte fest: "Diejenigen, die ich sehr gut kenne und die für Tayyip Erdoğan ihr Leben geben würden, sind diesmal nicht zur Wahl gegangen. Das heißt, sie haben ihrem Ehemann, dem Rentner, und Tayyip Bey einen Warnschuss verpasst." Er fuhr fort: "Das Schwierigste war, auf Tayyip Beys Wohlwollen zu verzichten und ihn nicht zu wählen. Doch bei dieser Wahl ist es dem Volk gelungen. Das ist zwar keineswegs ein Erfolg, aber das Volk hat dies getan, indem es nicht zur Wahl ging. Was danach kommt, ist eine Katastrophe. Das Volk wird das noch einmal versuchen. Die Niederlage, die den Abwärtstrend einleitet, wird sich weiter verschärfen."
"DASS TAYYIP BEY SEINEN NACHFOLGER ERNENNT..."
Günaydın betonte, dass man mit dem Volk keine Scherze machen dürfe und schrieb: "Man sagt, ein hungriger Mensch brennt die Bäckerei nieder. Diesmal haben sie unsere Bäckerei niedergebrannt und der Schaden traf uns." Er erklärte, dass das Volk mit dieser Wahl die Botschaft vermittelt habe: "Wenn du der König dieses Reiches bist, möchte ich auch der König meines Hauses sein. Kann es einen armen König geben? Du kannst essen und trinken, wie du willst, aber wenn es um mich geht, heißt es: 'Hab Geduld'. So geht das nicht. Ich verlange nicht das gleiche Gehalt wie du. Aber ich möchte wenigstens einmal im Jahr mit meiner Frau essen gehen können." Günaydın schloss mit den Worten: "Meiner Meinung nach ist die Lösung, dass Tayyip Bey seinen Nachfolger ernennt, die Parteiführung an ihn überträgt und er selbst die Regierungsgeschäfte des Landes weiterführt."