Rathaus-Palast vom AKP-Bürgermeister: 1-Milliarden-TL-Projekt sorgt für Kontroverse!

Die Kosten für das neue Verwaltungsgebäude der Gemeinde Pendik, die sich auf 1 Milliarde TL belaufen, haben eine Debatte über die Verschwendung öffentlicher Gelder und mangelnde Transparenz ausgelöst. Das CHP-Gemeinderatsmitglied Onur Uğur bezeichnete den Bauprozess und den Kostenanstieg als Skandal und betonte, dass dieses Budget für Investitionen hätte genutzt werden sollen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung stärker zugutekommen.

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Der AKP-Bürgermeister von Pendik, Ahmet Cin, lässt ein neues Rathaus bauen, dessen Kosten sich auf 1 Milliarde TL belaufen! Der Bauprozess, der seit 2021 andauert, wurde in drei separaten Ausschreibungen abgewickelt. Das CHP-Gemeinderatsmitglied Onur Uğur erklärte, dass die Verzehnfachung der Projektkosten eine Verschwendung öffentlicher Ressourcen darstelle. Uğur betonte, dass stattdessen nützlichere Investitionen für Rentner und Studenten hätten getätigt werden können, und wies darauf hin, dass dies ein Zeichen für die Entfremdung von der Bevölkerung und mangelnde Transparenz sei. Das Gebäude, dessen Fertigstellung für 2025 geplant ist, hat für heftige Diskussionen gesorgt.

FERTIGSTELLUNG IM JAHR 2025

Wie İsmail Arı von BirGün berichtet, äußerte sich der CHP-Abgeordnete des Gemeinderats von Pendik, Rechtsanwalt Onur Uğur, kritisch zu den 1 Milliarde TL, die für das Rathaus ausgegeben werden: „Der Bauprozess und die Kosten des neuen Rathauses sind ein absoluter Skandal. Das Projekt wurde zunächst 2021 als ‚schlüsselfertiges Pauschalpreisprojekt‘ für 136 Millionen 250 Tausend TL ausgeschrieben, doch der Vertrag wurde gekündigt, nachdem das beauftragte Unternehmen die Arbeiten nicht abschließen konnte. Anschließend wurde dasselbe Projekt für 289 Millionen TL an Penyapsan, eine Tochtergesellschaft der Gemeinde, vergeben. Doch auch das reichte offenbar nicht aus, denn im Leistungsprogramm wurde die Fertigstellung des Gebäudes für das Jahr 2025 anvisiert und die Gesamtkosten wurden mit 1 Milliarde TL angegeben“, erklärte er.

VERSCHWENDUNGSPOLITIK

„Dieser Kostenanstieg und die ständige Verzögerung des Projekts sind ein klarer Beweis dafür, wie öffentliche Gelder verschwendet werden“, so Uğur, der weiter ausführte: „Bei diesem Projekt, das mit den Steuern der Bürger finanziert wird, gibt es keinerlei Transparenz oder Rechenschaftspflicht. Dass sich die Kosten fast verzehnfacht haben, offenbart schwerwiegende Schwächen in der Finanzverwaltung der Gemeinde. Für einen Bezirk wie Pendik, der ein niedriges sozioökonomisches Niveau und eine hohe Bevölkerungszahl hat, den Bau eines regelrechten Palastes zu forcieren, ist ein klares und deutliches Beispiel für eine Politik der Verschwendung.“

Uğur erklärte, dass es möglich gewesen wäre, sehr nützliche Investitionen für Rentner und Studenten zu tätigen, und dass die Ausgabe dieses Mega-Budgets für ein Gebäude das größte Zeichen für die Entfremdung von der Bevölkerung sei: „Diese Entfremdung von der Bevölkerung haben wir übrigens auch bei den letzten Kommunalwahlen deutlich gesehen. In Pendik konnten sie sich nicht einmal auf die Märkte trauen und scheuten den Kontakt zur Bevölkerung. Daher lehnen wir diesen Ansatz, dass man bei angeblichem Ansehen nicht sparen dürfe, entschieden ab.“